Mittwoch, 18. Juli 2018, 14:47 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

1

Montag, 5. Mai 2008, 20:46

Stau-Abgabe soll Güterverkehr auf die Schiene zwingen

Guckt mal hier


Was sagt ihr dazu??



Gruss, Du_Ec

Registrierungsdatum: 12. November 2007

2

Dienstag, 6. Mai 2008, 12:28

,

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

3

Dienstag, 6. Mai 2008, 19:19

Arni, du hast die Argumentationsweise eines Politikers! Prinzipiell gute Dinge schlecht reden!


Also zum Artikel: es geht dort um externe Effekte, welche Kosten verursachen. Dadurch, dass man dem Verursacher die Kosten "aufdrückt" im positiven Sinne lässt sich eine höhere Effizienz erreichen.

Ein besseres Beispiel als der Stau ist, dass man Kosten für Lärmschutz an seinem Haus hat, obwohl man diesen Lärm nicht selbst verursacht. Man könnte nun dem Lärmverursacher die Kosten aufdrücken. Und das ist genau das, was die Politiker da wollen.

Das Argument, dass durch die PKW-Steuer mehr Einnahmen generiert werden, als zum Straßenbau usw. benötigt wird, ist zum Beispiel auch ein hinkender Vergleich, weil keine externe Effekte mit einberechnet sind. Allein die Kosten für Lärmschutz, die durch die Autos entstehen, müsste effizienter Weise auch von einer Steuer bezahlt werden, die der Verursacher (der Autofahrer) trägt. Wenn man die externen Effekte mit einberechnet, bin ich mir sicher, ist Auto fahren billiger, als dessen Wert dahinter steckt.

Registrierungsdatum: 12. November 2007

4

Dienstag, 6. Mai 2008, 20:32

,

Registrierungsdatum: 19. Oktober 2006

5

Dienstag, 6. Mai 2008, 21:31

Arni hat doch recht, selbst nach Jahrzehnten haben die deutschen Politiker noch nicht gelernt, NACHHALTIG zu handeln, sei es nun in Sachen Bahn oder Ausgabenpolitik.
Es ist immer das selbe!
Jahrelange Misswirtschaft. Aber nun... es wird nun auch nicht besser, weil uns niemand hörst.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

6

Mittwoch, 7. Mai 2008, 13:49

@ Arni

Dann hast du wohl deine Lesekompetenz bei dem Artikel nicht unter Beweis gestellt! Es geht in dem Artikel nicht um das Ziel, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu holen, auch wenn das eventuell eine Folge daraus wäre, sondern darum, negative externe Effekte zu besteuern. Besteuern ist schon fast wieder das falsche Wort dafür, naja egal.

Das mit dem Schienennetz ist natürlich schade. Wie so vieles könnte das auch nur langsam wachsen. Aber wer erwartet schon, dass von einem Tag auf den anderen x % mehr auf die Schiene gebracht werden soll.

Deine zwar richtige Bemerkung, dass für mich der Inhalt aus dem LKW dann teurer wird, wenn ich ihn kaufe, zeigt eigentlich, dass du nicht so richtig weißt, was mit externen Effekten bzw. externen Kosten gemeint ist, ist meine Vermutung. Da es sich in dem Artikel aber genau darum dreht, heißt das eigentlich, dass du zum Artikel gar nichts sagen dürftest...
Wenn doch: Wo siehst du denn das Problem, dass ich von einem Produkt alle anfallenden Transportkosten trage?

Registrierungsdatum: 12. November 2007

7

Mittwoch, 7. Mai 2008, 14:10

,

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

8

Mittwoch, 7. Mai 2008, 15:32

ok ok :D

Ich find der Artikel passt nicht zur Überschrift, weil darauf kein Stück eingegangen wird, na gut...

Und was meinst du nun genau mit verfehlter Politik ?( Die herrschende oder die meines Erachtens sinnvolle Besteuerung negativer externer Effekte?
Wenn du das zweite meinst, dann solltest du dir mal was zu dem Thema durchlesen! Wenn man den "kleinen Otto-Normalverbraucher" wer immer das auch ist (und wahrscheinlich selbst neben der Autobahn wohnt und selbst die Kosten negativer Effekte tragen muss) in irgendeiner Form durch steuerliche Umverteilung besser stellen möchte, sollte man das vielleicht effizient machen, weil auf diese Weise alle davon am meisten haben bzw. mehr verteilt werden kann.

Wenn du in allem, was die Politiker machen, eine Belastung siehst, find ich das schade, auch wenn ich weiß, was für ein Schwachsinn die jeden Tag machen.
Es ist sicherlich in dem Fall auch ein Problem bzw. schwerer realisierbar, dass diese Einnahmen kaum bei den Betroffenen landen werden, die die negativen externen Effekte z Z tragen müssen. (wobei man natürlich gut heißen muss, dass ein Grundstück neben der Autobahn auch billiger ist und man nun eigentlich davon ausgehen kann, dass dieser Minderwert die Belastung durch Lärm usw. ausgleicht). Naja, jedem Autofahrer entstehen natürlich auch noch Kosten...

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

9

Mittwoch, 7. Mai 2008, 19:54

Ok, in der Propaganda-Zeitschrift des ADAC ist das schon besser geschrieben als in der B"Z".

Ist irgendwie ne blöde Antwort, wenn man sagt, das Geld verschwindet ja nicht einfach beim Bund...
Man sieht die externen Kosten ja auch nicht direkt im Geldbeutel, von daher kann man ja leicht dagegen sein, da die mögliche Entlastung gleich als Belastung durch teurere Preise gesehen wird.

Gerade hier sollten sich eigentlich viele Befürworter finden, da sich durch Kollektivverkehr viele externe Kosten einsparen lassen. Wenn man nun Bus und Bahn fährt, kann man sich doch freuen, wenn Autofahrer einen größeren Teil vom Bundeshaushalt bezahlen müssen.