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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

21

Dienstag, 30. März 2010, 22:03

RE: RE: RE: Gedanken für einen besseren ÖPNV in BS


Aber Automaten seien wohl zu teuer und zu störanfällig.


Na klar, und deshalb hat auch mittlerweile jedes andere Städtische Verkehrsunternehmen entweder in den Bahnen oder an den Haltestellen Automaten. Falls du dennoch recht hast, nenn doch bitte mal ne Quelle!

Gruß
Tobias


wenn die Automaten bezahlbar wären, würde die BSVAG zumindest an den wichtigsten Hst. schon welche aufstellen. Es stimmt jedoch das jedes Kleinstunternehmen schon Automaten hat. Nur die BSVAG nich...

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

22

Mittwoch, 31. März 2010, 08:24

Mal ehrlich... in welcher Relation stehen denn die Kosten eines Fahrscheinautomaten im Vergleich zu den anderen "kleineren" Investitionen der letzten Jahre (Umrüstung auf Matrixanzeigen, Modernisierung der 77er, Umbau 74er, Modernisierung 81er, Anzeigen an Haltestellen, Umstellung des Liniennetzes und vorhergegangene Untersuchungen)... von größeren Aktionen (Betriebshof, Verwaltung etc.) mal abgesehen? :P

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23

Mittwoch, 31. März 2010, 12:11

Ein Fahrscheinautomat liegt in der Größenordnung 20 bis 25.000 €uronen... Noch Fragen zu dieser finanziellen Kleinigkeit?

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

24

Mittwoch, 31. März 2010, 23:21

Hmm, würde nicht ein ganz einfacher Fahrkartenautomat ohne Schnickschnack, also ein Gerät, dass z.B. nur Fahrkarten der PS 1, vielleicht noch PS2, 3, 4 und das BS-Ticket (aber alles zum Abstempeln, also ganz einfache Fahrscheine) verkauft, ausreichen? Ohne son Kram wie Touchscreen, LCD-Anzeige etc.? Die dürften um einiges billiger sein, in den Wiener Fahrzeugen haben sich diese Automaten übrigens gut bewährt und andere Fahrkarten kauft man sich halt irgendwo anders im Vorverkauf.
Und nun hab ich doch noch ne Quelle gefunden, die hoch technisierten, ganz neuen Automaten der üstra kosten übrigens rund 28.000 Euro pro Stück.

Noch zur Kalkulation... ich weiß zwar nicht, wieviel die einigen von uns sicher nicht ganz nachvollziehbare Modernisierung der 74er-Beiwagen nun tatsächlich gekostet hat, zuvor wurde dort jedoch mit 80.000 - 100.000 Euro kalkuliert. Ich vermute mal fast, da hätte man die halbe Innenstadt mit Automaten der Sparvariante für ausstatten können.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

25

Donnerstag, 1. April 2010, 00:06

Hmm, würde nicht ein ganz einfacher Fahrkartenautomat ohne Schnickschnack, also ein Gerät, dass z.B. nur Fahrkarten der PS 1, vielleicht noch PS2, 3, 4 und das BS-Ticket (aber alles zum Abstempeln, also ganz einfache Fahrscheine) verkauft, ausreichen? Ohne son Kram wie Touchscreen, LCD-Anzeige etc.?


Touchscreen oder LCD-Anzeige fallen beim Gesamtpreis nur marginal ins Gewicht. Und dem Drucker bzw. der Software ist es egal, was sie drucken soll ohne das sie deswegen mehr oder weniger kostet.

Was die Kisten teuer macht, sind Geldschein- und Münzprüfer sowie ein Gehäuse, das möglichst aufbruchsicher ist. Und wetterfest sollte es dann auch noch sein. Für einen Geldscheinprüfer bist du mit ca. 4000 €uronen dabei; ein bruchfestes wetterbeständiges Gehäuse kostet dann auch schon gerne mal 12 bis 15.000 €uronen.

Gewartet werden müssen die Dinger auch, schließlich befüllen sich die Fahrscheingeber nicht von alleine, sodaß man grob geschätzt mit 500 €uronen pro Monat und Gerät für die Wartung dabei ist. Kannst ja mal ausrechnen, was da Schönes an Folge- und Betriebskosten im Jahr zusammenkommt... ;)