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Registrierungsdatum: 21. September 2008

1

Freitag, 25. November 2011, 19:53

Direkte Linien vs. gute Flächenerschließung

Ich möchte eine Diskussion anfangen, die es in gewisser Weise schon 2008 gab: Für und wieder von direkten Linien.
Es geht mir insobesondere um die Metrolinien. Die Fahrplanänderungen 2008 hatten ja auch das Ziel, dass Linien direkter verlaufen. Die M13 hatte damals diesbezüglich wohl den größten Wechsel erfahren, da sie sich sowohl auf der West- als auch Ostseite geändert wurde.
Betrachtet man die M13, so muss man dazusagen, dass bereits nach recht kurzer Zeit einige Änderungen zurückgenommen wurden und nun ein Mittelding zwischen alter 413 und neuer M13 besteht.

Nun, ich würde allerdings an dieser Stelle auch vor allem die M11 und M16 betrachen. Eine Fahrt vom Radeklint zum Rathaus beispielsweise wird per Tram mit 5, per Bus mit 10-11 Minuten Fahrzeit angegeben, auf dem Rückweg ist es 4 zu 7 Minuten. Würde also die M11 und M16 über Lange Straße geführt werden (Richtung Westen ggf. über Packhof), so wäre eine deutlich Fahrzeitreduzierung möglich. Natürlich würden jetzige Ziele in der Innenstadt nicht angebunden. Jedoch gibt es sehr viele Menschen, die eine schnelle Fahrzeit im Bus in Kombination mit einem kleinen Fußweg bevorzugen würden, als eine lange, aber direkte Fahrt. So wären auf diese Art z.B. der Alstadtmarkt noch gut erreichbar. Für weniger bewegliche Menschen bliebe durchaus die Option, per Umstieg mit einer verbleibenden Linien die Innenstadt direkt zu erreichen (als verbleibende Linien würden sich 418, 422 und 443 anbieten, da für diese Linien die Innenstadtdurchfahrt zum einen kein großer Umstieg darstellt, und zum anderen sind ja vor allem die 422 und 443 Linien, die abschnittsweise parallel zu Metrolinien fahren und diese ergänzen, aber eine gute Naherschließung bieten.).

Für mich kommt also ganz salopp die Frage: Kann eine direktere Linienführung möglicherweise die Attraktivität deutlich erhöhen? Von Anliegern der M11/M16 höhre ich nicht selten: "In Braunschweig Bus fahren bringt es überhaupt nicht, da es eine große Stadtrundfahrt ist und man ewig zum Ziel braucht, wenn es auf der anderen Seite der Innenstadt liegt". Betrachtet man die Entwicklung der M13 (Rücknahme der Änderungen zur direkteren Linie), so müsste man nein sagen. Aber hatte die M13 überhaupt genug Zeit, sich zu entwickeln, ehe sie zurückgenommen wurde? Und: Warum ist die M1 so stark nachgefragt? Schließlich führt sie ohne weitere Umwege auf dem direktem Weg durch die Innenstadt (der Schlenker zum HBF ist da doch etwas anderes...). Was meint ihr?
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 12. November 2007

2

Freitag, 25. November 2011, 20:59

-

Registrierungsdatum: 21. September 2008

3

Samstag, 26. November 2011, 01:34

Nun, ich möchte keineswegs grundsätzlich einen Zustand zurückwünschen, den es vor vielen Jahren gab und der anscheinend nicht ansprechend war (wie es so schön heißt: Das war vor meiner Zeit). Wichtig ist auch anzumerken, dass ich mit "direkte Linien" nicht solche Sachen meine wie die 433 (welche ich im übrigen für sehr sinnvoll halte), sondern Linien, die keine größeren Umwege im Linienverlauf haben. Und hier haben merkwürdigerweise die Buslinien z.T recht große Umwege, während die Straßenbahnlinien relativ auf direktem Weg fahren. Ich denke, man sollte durchaus mal darüber nachdenken, wie es wäre, wenn alle Ms sich so verhalten würden wie die Straßenbahnlinien.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 12. November 2007

4

Samstag, 26. November 2011, 08:57

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Registrierungsdatum: 21. September 2008

5

Samstag, 26. November 2011, 12:53

Also erst einmal muss ich sagen, dass es mir hauptsächlich um die Innenstadtdurchfahrung geht. Wenn Linien am Linienende in Wohngebieten rumschlängeln, so ist das durchaus sinnvoll, da alle noch verliebenden Nutzer des Busses in das Wohngebiet wollen und somit jeder davon profitiert.
Im Fall der Innenstadtdurchfahreung profitieren nur noch die davon, die tatsächlich in die Innenstadt wollen. Alle anderen, die auf die andere Seite der Innenstadt wollen, oder nur schnell zum Rathaus zum Umsteigen müssen, ist diese Kurverei vom Nachteil.

Natüzlich ist nahezu allen Benutzern des Forums der Verlauf der Linien M11 und M16 bekannt, ich möchte trotzdem mit dem folgendem Bild mal darstellen, wie krass der Unterschied zwischen dem jetzigem (rot, gelb) und einem möglichem direktem (grün, blau) Verlauf ist:


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Man sollte bedenken, dass Ziele in der südlichen Innenstadt über Friedrich-Wilhelm-Straße (nach Umstieg am Rathaus) immer noch (in beide Richtungen) relativ schnell erreicht werden können (jetzt muss man ja bereits in eine Richtung Umsteigen). Genau so sieht es mit dem Altstadtmarkt aus, wenn man, wie oben erwähnt, Linien wie 422, 443 und 418 auf der Innenstadtstrecke hält. Zudem könnten die Regionallinien auf der Innenstadtstrecke verbleiben, da sie am Rathaus enden und somit eh keine Stadtdurchfahrende Linie ist.

Zurück zur Straßenbahn: Wenn tatsächlich mal Kanzlerfeld an die Straßenbahn angeschlossen würde, so wäre es ja sehr wahrscheinlich, dass es eine Verlängerung der Strecke über die Lange Straße ist. Wird die dann fehlende Innenstadtdurchfahrung tatsächlich als größeres Contra-Argument benutzt?

Zitat

Wer sich also beklagt, das er ne Stadtrundfahrt in Braunschweig machen muss hat den Sinn nicht verstanden.
Naja, welchen Sinn habe ich nicht verstanden? Oder anders gefragt: Ist es sinnig, dass eine Verbindung Radeklint-Rathaus zu Fuß genau so schnell ist wie per Bus?
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 12. November 2007

6

Samstag, 26. November 2011, 15:54

-

Registrierungsdatum: 21. September 2008

7

Samstag, 26. November 2011, 18:30

.........

Naja, wegen der Einbahnstraßenregelung würde die 11 und 16 in der einen Richtung etwas anders geführt als in der anderen. Theoretisch wäre auch ein Weg über Casparistraße denkbar, bei Verzicht auf ein paar Parkplätze auch in beide Richtungen (was ja nicht zwingend nötig wäre, aber eine Ampel meiden würde).
...........
Nun, das Argument ist zwar nicht von der Hand zu weisen, aber was machen wir mit der Dame, wenn sie aus Stöckheim, Heidberg, Siegfriedviertel, Wenden usw. kommt. Wohlgemerkt, ich sagte ja bereits, dass die am Rathaus endenen Regionalbusse sowie die über den Madamenweg fahrenden Busse weiter die Innenstadtstrecke nehmen könnten (somit bleiben viele direkte Verbindungen bzw. Bustteig-Gleiche Umsteigeverbindungen).
............

Da gebe ich dir grundsätzlich Recht, wobei meine "Weltreise" ja nun deutlich kürzer ist (auch in Abhängigkeit der Führung der M13), jedoch hierfür der IST-Zustand besser ist. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass bereits heute für einige der M13-Ziele der Umstieg auf den Ringbus am Rudolfplatz bzw. Amalienplatz die bessere Wahl sein könnte.

Mich wundert es etwas, dass der Thread nur von uns beiden genutzt wird. Mich würde es auch z.B. interessieren, wie die MoVe-Studenten hier im Forum das sehen.
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Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

8

Samstag, 26. November 2011, 19:16


Mich wundert es etwas, dass der Thread nur von uns beiden genutzt wird. Mich würde es auch z.B. interessieren, wie die MoVe-Studenten hier im Forum das sehen.


Liegt wohl auch daran, weil es müßig ist, dies zu debattieren. Wegen drei bis vier Minuten Fahrzeitverkürzung mach ich mir keinen Kopf, besonders dann nicht, wenn der scheinbare Vorteil durch Umsteigezeiten wieder aufgefressen wird.

Und ob durch eine Umlegung der 11 oder 16 wirklich Vorteile herausspringen, sehe ich nicht. Insbesondere deshalb, weil in verkehrsstarken Zeiten es auf dem vorgeschlagenen Weg Verspätungen geben wird, während der Cityring weitestgehend verkehrsberuhigt ist und ein zügiges Durchkommen erlaubt.

Abgesehen davon: Wo sollen die denn in Gegenrichtung fahren? Das ginge ja wohl nur über Lange Str. - Hagenmarkt - Rathaus. Und ob das eine ideale Lösung ist, mag ich bezweifeln.
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9

Samstag, 26. November 2011, 19:45

alles eine Frage der Anzahl der Fahrgäste

Ein guter Kompromiss wäre der Nahverkehr zum Nulltarif. Viel mehr Fahrgäste, somit viel Raum für ergänzende Linien (direkt oder zur Erschließung der Fläche bzw. zur Schaffung von umsteigefreien Verbindungen. Nicht bezahlbar? Ich könnte von Banken, Griechenland, Bundeswehr in Afganistan usw. sprechen - will ich aber nicht, sonder von den direkten Auswirkungen in dieser unserer tollen Stadt. Welche Investitionen für neue Straßen, Straßenausbau, Schaffung von Parkraum, für Ausbesserungsarbeiten usw könnten unterbleiben. Welche Attraktivitätssteigerung für die Stadt: Parkraum für Besucher->Erhöhung der Akzeptanz Braunschweigs als Einkausfstadt, mehr Umweltschutz -> weniger Abgase, Lärm, mehr Platz für Fahrradfahrer ... ich glaube der Argumente gibt es viele und noch viele mehr...
Aber zurück zum Kern: Man stelle sich nur mal vor, man könnte die Fahrleistung des ÖPNV verdoppeln oder verdreifachen, welche neuen Verbindungen und Takte sind möglich. Alle Trams z. B. im HVZ 5 alle 5 min., Vernünftiger Spät- und durchgehender Nachtverkehr.

Und liebe Braunschweiger, endich sind wir in Punkto ÖPNV Hannover (pardon: westlich Peine) einen Schritt voraus (mal n´ echte Verkehrskompetenzregion)!

Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

10

Samstag, 26. November 2011, 19:55

RE: alles eine Frage der Anzahl der Fahrgäste

Ein guter Kompromiss wäre der Nahverkehr zum Nulltarif.


Gibt's nicht. ÖPNV kostet Geld, das irgendwo herkommen muß. Letztendlich von den Kommunen, und die sind bis auf wenige Ausnahmen klamm.

Schlag eine Finanzierung vor, wie der ÖPNV kostenfrei für den Bürger realisiert werden kann, und dann sehen wir weiter.
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11

Samstag, 26. November 2011, 20:15

kurze Antwort

Geht nicht kostet Geld. Dieses Argument hatte ich erwartet. Daher auch schon einige Argumente im Text.
Dieses Spiel hier in der BRD, nein das geht nicht da ist die Kommune, gemeinde, der Landkreis, das Land die Bundesregierung die EU zuständig ist ein Argument um alles totzureden.
Wer kann die Kosten des ÖPNV schon genau beziffern und wer die Einsparungen im Straßenbau und deren Folgekosten wenn es einen kostenlosen ÖPNV gäbe. Wie vile Verkehrsunfälle entfallen, wie viele Tote und Verletzte haben wir weniger - aber nein das liegt natürlich in einer anderen Zuständigkeit -
Einfach mal ein Stück weiter denken. Ein Rcüblick in die jüngste Geschichte: Wer hätte vor 30ig Jahren an eine webliche Bundeskanzlerin aus der DDR it einem schwulen Außenminister gedacht. Du, ihr oder Sie

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12

Samstag, 26. November 2011, 20:30

Deine Antwort zeigt mir, daß du keinen Plan von kommunaler Politik hast.
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13

Samstag, 26. November 2011, 20:51

-

Registrierungsdatum: 5. März 2009

14

Samstag, 26. November 2011, 20:51

yxzoderm,

Nahverkehr zum Nulltarif ist nicht machbar.

Es müssen ja die Fahrzeuge nach einem bestimmten Zeitpunkt neu bestellt werden, diese müssen auch gewartet werden.
Die Trams brauchen den Strom aus der Oberleitung um zu fahren.
Die Busse brauchen Benzin (Diesel) um zu fahren.
Die Anlagen (Gleise, Haltestellen und so weiter) müssen in einem ordentlichen Zustand gehalten werden
Und was nicht noch alles zum Fahrbetrieb und zu den Anlagen dazu gehört.

Du kannst Dich ja in Braunschweig zum Oberbürgermeister wählen lassen und dann alles aus Deiner eigenen Tasche bezahlen, wenn Du soviel verdienst.

Von daher würde ich das Thema "Nahverkehr zum Nulltarif "at Akta" legen
Extreme Situationen erfordern manchmal extreme Maßnahmen..
Und letztenendes werden die persönlichen Methoden selten in Frage gestellt,
wenn damit die gewünschten Resultate erzielt werden..

Registrierungsdatum: 21. September 2008

15

Samstag, 26. November 2011, 21:11


Wegen drei bis vier Minuten Fahrzeitverkürzung mach ich mir keinen Kopf, besonders dann nicht, wenn der scheinbare Vorteil durch Umsteigezeiten wieder aufgefressen wird.

Dummerweise gibt es ganz schön viele potentielle Fahrgäste, die sich darüber einen Kopf machen, und bei denen genau das das ausschlaggebende Kriterium ist. Zumal die durch das "eher am Rathaus sein" mehr verfügbaren Umsteigeverbindungen werden einige Gesamt-Verbindungen gleich um 15 Minuten schneller. Auch könnten die 5 Minuten aussreichen, um z.B. am Hauptbahnhof noch einen Zug zu erreichen, den man sonst nur mit dem vorrangegangenen Bus erreicht. Macht eben wieder die 15 Minuten, die durchaus darüber entscheiden können, ob das Pendeln in eine andere Stadt per ÖPNV oder per PKW erledigt wird.

@xyzoderm: Ich kann den Zusammenhang zwischen dem kostenlosen ÖPNV und den Linienänderungen nicht erkennen. Ich glaube, damit geraten wir in eine völlig neue Diskussion (die es durchaus Wert ist zu diskutieren, aber vielleicht in einem Parallelthread?).
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16

Samstag, 26. November 2011, 21:24


Dummerweise gibt es ganz schön viele potentielle Fahrgäste, die sich darüber einen Kopf machen, und bei denen genau das das ausschlaggebende Kriterium ist. Zumal die durch das "eher am Rathaus sein" mehr verfügbaren Umsteigeverbindungen werden einige Gesamt-Verbindungen gleich um 15 Minuten schneller.


IMHO eine sehr subjektive Ansicht. Abgesehen davon: Wie willst du "eher am Rathaus" auf die Anschlüsse umsetzen? Bei den derzeitigen Taktzeiten hast du dafür nicht wirklich viele Optionen. Bei einer Taktverdichtung gebe ich dir allerdings Recht, aber die muß irgendwie auch finanzierbar sein, was xyzmodem nicht einsehen will.
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17

Samstag, 26. November 2011, 21:28

yxzoderm,
Du kannst Dich ja in Braunschweig zum Oberbürgermeister wählen lassen und dann alles aus Deiner eigenen Tasche bezahlen, wenn Du soviel verdienst.


Da haben die zuständigen Ausschüsse und der Stadtrat zunächst ein Wörtchen mitzureden. ;) Der OB hat dabei auch nur eine Stimme. Es wäre daher ausreichend, wenn sich xyzmodem erstmal in den Rat wählen läßt, sofern er die nötigen Stimmen dafür bekommt. Spätestens da wird er feststellen, daß die Dinge nicht so einfach liegen, wie er sich das vorstellt.
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18

Samstag, 26. November 2011, 21:28

-

Registrierungsdatum: 21. September 2008

19

Sonntag, 27. November 2011, 14:21


Dummerweise gibt es ganz schön viele potentielle Fahrgäste, die sich darüber einen Kopf machen, und bei denen genau das das ausschlaggebende Kriterium ist. Zumal die durch das "eher am Rathaus sein" mehr verfügbaren Umsteigeverbindungen werden einige Gesamt-Verbindungen gleich um 15 Minuten schneller.


IMHO eine sehr subjektive Ansicht. Abgesehen davon: Wie willst du "eher am Rathaus" auf die Anschlüsse umsetzen? Bei den derzeitigen Taktzeiten hast du dafür nicht wirklich viele Optionen. Bei einer Taktverdichtung gebe ich dir allerdings Recht, aber die muß irgendwie auch finanzierbar sein, was xyzmodem nicht einsehen will.


Einfaches Beispiel für Samstags (da dort alle Linien 15-Minuten-Takt haben, ist es Samstags einfacher ein gutes Beispiel zu finden): M16 von westen kommend, Umstieg auf die M3 nach Volkmarode: 13 Minuten Umstiegszeit. Wenn man 5 Minuten eher da ist, so kann man mit 3 Minuten Umstiegszeit den Takt davor bekommen und ist somit 15 Minuten früher am Ziel. Übrigens wird keine jetztige Rathaus-Umsteigeverbindung schlechter werden, nur werden bei einigen Verbindungen die Wartezeiten länger (und damit die Umstiege sicherer), bei anderen, wie im Beipspiel genannt, wird es sogar deutlich schneller gehen.

@ Arni: Keine Sorge, wir wollen ja nicht auf den Umland-Umland Verbindungen dem PKW Konkurrenz machen, sind ja schließlich in Deutschland. Aber lass ich doch mal darüber philosophieren, wie es wäre, wenn man einen super-attraktiven Schlängelbus auf das beim Kunden gehasste Direktsystem der Straßenbahnen ummünzt. :P
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Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

20

Sonntag, 27. November 2011, 15:14

Es gibt sicherlich viele solcher Beispiele. Allerdings ergeben sich bei einer Linienführung der Linien 11 und 16 über die Lange Straße wieder andere Probleme gleicher Art.
Eines davon wurde schon genannt, mit der 13 aus Richtung Süden kommend muss man bis zum Rathaus fahren um in Richtung Lamme oder Völkenrode umzusteigen. Außerdem würden die Busse wichtige Ziele in der Innenstadt, zum Beispiel "Fr.-Wilhelm-Str:" oder "Münzstraße" nicht mehr anfahren.
Noch ein Beispiel wäre sicherlich der Umstieg von 18/22/43 aus Richtung Westen auf die 11 oder 16 gen Westen.
Eventuell würde auch einfach eine Taktverdichtung der Ringbusse von diesen Problemen abhelfen, vielleicht Mo-Fr ein 7/8-Minuten-Takt, Samstags ein 10-Minuten-Takt und Sonntags/Feiertags ein 20-Minuten-Takt. Dann könnte man die Innenstadt komplett meiden, müsste aber auch einmal mehr umsteigen...
Insofern finde ich den IST-Zustand doch eigentlich ganz annehmbar...

Ach und, eine Sache noch. Hier wurde gesagt, die Stadtbahnen würden immer auf dem direkten Wege fahren, die Linienführung der 5 zum Hauptbahnhof ist keinesfalls der direkte Weg, die 1 über Hauptbahnhof bzw. der Abend-Schlenker der 1 über Anklamstraße auch nicht. Aber hat auch alles seinen Sinn.
MfG
0703
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