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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

1

Montag, 4. Februar 2013, 18:02

Ein paar nette YT-Videos

Hab ich durch Zufall bei Youtube gefunden.

Einmal ein nettes Video zum EMIL-Elektrobus-Konzept klick mich

Und dann noch ein Projektvideo vom ZGB (!) zum 201X+ ich will auch geklickt werden

Ich stelle die Videos einfach mal in den Raum.

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

2

Montag, 4. Februar 2013, 18:55

Das zweite Video ...

... ist ja nett.

Mehr aber auch nicht. Letztendlich nur eine Marketingstrategie des Herstellers "cobra", um sich am Markt zu positionieren. Hat mit der Realität nichts zu tun.

Registrierungsdatum: 3. September 2008

3

Montag, 4. Februar 2013, 20:46

Mir hat das Video der Verkehrs-AG zum emil-Projekt sehr sehr gut gefallen. Genau so geht Kommunikation im Social Web. Und dass die Verkehrs-AG nun sogar einen eigenen YouTube-Kanal hat, grandios. Bin mal gespannt, was uns da in Zukunft noch erwartet. :thumbsup:

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

4

Montag, 4. Februar 2013, 21:11

Mir hat das Video der Verkehrs-AG zum emil-Projekt sehr sehr gut gefallen. Genau so geht Kommunikation im Social Web. Und dass die Verkehrs-AG nun sogar einen eigenen YouTube-Kanal hat, grandios. Bin mal gespannt, was uns da in Zukunft noch erwartet. :thumbsup:


Genau das habe ich mir auch gedacht. Genau so präsentiert man sich im Socialweb (Youtube zähle ich dazu). Viele städtische Verkehrsunternehmen haben bereits Youtubekanäle, die regelmäßig mit interessanten Videos gefüttert werden...

Registrierungsdatum: 21. September 2008

5

Montag, 4. Februar 2013, 22:29

Das Verkehrs-AG Video ist in der Tat gut gelungen und geht mit der Zeit. Wenn ich mir die vielen digitalen Verbesserungen der letzen Zeit (Homepage, App, Video...) ansehe, dann frage ich mich, ob die Verkehrs-AG einen neuen Chef für dieses Thema bekommen hat oder woher dieser Sinneswandel kommt?
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

6

Dienstag, 5. Februar 2013, 08:26

Selbst die KVG will (so eine Stellenausschreibung für einen Sachbearbeiter Marketing) in Socialmedia einsteigen (!).

Woher kommt dieser Sinneswandel?

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

7

Freitag, 15. Februar 2013, 17:26

Hallo,

ich bin der Urheber der Filme des ZGB hier in Braunschweig. Ebenso sind die Bilder
die immer wieder in der BZ gezeigt werden i.d.R. auch von mir. Genauso wie die Filme
und Visualisierungen zum Thema Regionalbahn, LINT, Desirio etc. arbeiten wir
für verschiedenste Hersteller wie ALSTOM oder Siemens und auch für Betreiber von
solchen Fahrzeugen wie LNVG etc.

Diese Bilder und Filme helfen den Verantwortlichen (oft eher Einkäufer, Marketing-
experten, Politikern u.a.) bei der Entscheidungsfindung für z.B. Aussenfarbgebung
oder Innenausstattungen von Fahrzeugen.

Unser Bestreben ist immer die 3D Objekte so real wie möglich in ihre natürliche Umgebung
zu stellen oder sie auch fahren zu lassen. Leider sind da die Wünsche der Kunden immer größer
als das Budget für solche Filme und Bilder. Man ist durch Film und Fernsehen eben Hollywood gewöhnt,
aber nicht bereit die Preise, die dort verlangt werden, auch hier zu bezahlen.

Diese o. g. Filme auf YT sind im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des ZGB entstanden
und stellen keine Marketingstrategie meiner Firma dar. Mit der Realität haben diese
Darstellungen schon zu tun, insofern, dass (hier: Gliesmarode, Bienrode, Gifhorn)
ein erster Entwurf/Prinzip dargestellt wird, wie es in Zukunft dort aussehen könnte.

Natürlich sind solche 3D-Animationen auch immer ein Stück Werbung für meine
Firma und deren Dienstleistung, daher haben wir uns entschlossen, diese Clips
(neben der Webseite von meiner Firma) auch auf YT zu veröffentlichen.

Beste Grüße aus BS

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney

Registrierungsdatum: 12. November 2007

8

Samstag, 16. Februar 2013, 08:01

-

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

9

Samstag, 16. Februar 2013, 11:10

@Arni

Ganz so schwarz sehe ich den ZGB nicht. Ich habe einige Sitzungen erlebt, wo man sich
dort sehr intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt hat.
Dabei wurde mir als Laie auch schnell klar, wie extrem komplex das Thema Nahverkehr
und Regionalstadtbahn ist. Überspitzt gesagt: Aktionsmus würde niemandem helfen.
Dass dort seit 20 Jahren 'geschlafen' wird, kann ich so nicht bestätigen.

Dennoch würde ich meine Filme nicht mit Unterhaltung ala StarWars vergleichen.
Es gibt und gab viele Situationen, in denen die Visualisierung half, eine/die richtige
Entscheidung zu fällen - ich denke auch beim ZGB. Natürlich hat der Bürger nicht
immer direkt etwas davon, aber diese Frage zu beantworten ist philosophisch.
Wo ist die Grenze zwischen Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Überzeugungsarbeit?

Ein Beispiel
Noch bis vor etwa 20 Jahren gab es als einzigen Betreiber von Schienenverkehr
mehr oder weniger die deutsche Bahn und regionale Stadtwerke. Entsprechend
waren Kunden in persona von Schienenfahrzeugherstellern auch nur Beamte und/oder
Politiker. Die Fahrzeuge wurde ausschliesslich mit Hilfe von technischen Zeichnungen
und technischen Anforderungen verkauft. Seit den 90er Jahren hat sich das extrem
gewandelt. Private Streckenanbieter sind hinzukommen. Diese Kunden kaufen
aber keine Fahrzeuge nach technischen Zeichnungen. Sie wollen sehen, wie ihr
zukünftiges Fahrzeug aussehen wird, wo es in der Landschaft/Stadt fahren
wird, wie die Innenausstattung aussehen wird und welche Details den Kunden
(Fahrgästen) wie geboten werden können. Dafür sind Visualisierungen im Vorfeld
sehr hilfreich.
Diese Visualisierungen wird vermutlich auch nie ein späterer Fahrgast zu sehen
bekommen. Aber sie haben dem Auftraggeber geholfen, eine Entscheidung zu
fällen. Und ja, sie werden letztendlich vom Fahrgast mitbezahlt.

Besten Gruß

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney

Registrierungsdatum: 12. November 2007

10

Samstag, 16. Februar 2013, 13:37

-

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

11

Samstag, 16. Februar 2013, 16:17

Nunja, die Filme (wenn ich mich richtig erinnere waren es 5) und die Bilder (es waren etwas mehr als
50) zur RSB Kassel haben auch wir gemacht - in der Zeit von 1997 bis etwa 2005.
Sowohl für das Fahrzeug selbst (Design), als auch die Strecken.
Gleiches auch für ein Projekt in den Niederlanden, die gehen übrigens ganz anders mit solchen
Entscheidungen und Massnahmen um, als wir hier in Deutschland.

Ob nun der Zweckverband fähig ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen.
Was ich aber sagen kann, ist, dass es wirklich nicht ganz so einfach ist, wie es oft
z.B. in der Presse dargestellt wird. Nach dem Motto man müsste nur ein paar....
Ich möchte mich hier auch gar nicht über den Zweckverband streiten, weder
ihn verteidigen, noch verurteilen.
Was mir aber wichtig ist, auch aus der Erfahrung von 20 Jahren 3D-Visualisierungen,
ohne solche Bilder, Filme, Simulationen und Visualisierungen wird heute kaum noch
eine Entscheidung über solche Projekte getroffen. Wenn ich mir da die 'Sünden'
aus den 70er und teilweise 80er Jahren ansehe, bin ich froh, dass die Menschen
heute solche Tools zur Entscheidung zur Hand haben.

Besten Gruß

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney

Registrierungsdatum: 21. September 2008

12

Samstag, 16. Februar 2013, 16:25

Also ich finde es sehr löblich, dass sich hier der Designer des Videos zu Wort meldet und es erklärt. Insofern auch erstmal: Herzlich Willkommen!
Eine kritische Sichtweise auf den ZGB hat allerdings nicht nur der User Arni; generell sind ÖPNV- und Eisenbahninteressierte bei Ankündigungen des ZGB sehr skeptisch. Der große Durchbruch im ÖPNV, der ja schon seit langem genannt wird, ist ja bislang noch immer ausgeblieben. Und auch wenn das Regionalbahnkonzept 2014 scheinbar mittlerweile konkreter wird (siehe z.B. Ausschreibungen), so werden viele einzelne Bausteine (z.B. Neubau von Bahnstationen) bereits jetzt auf irgendwo jenseits von 2016 gelegt (*).
Vielleicht helfen ja in der Tat die Videos, diese Probleme schneller zu erkennen, sodass solche Versprechen nicht mehr getätigt werden oder der Aufwand zur Herstellung eines bestimmten (Bau-)Zustands besser deutlich wird.
Zu dieser Thematik hätte ich gleich eine Frage: Im Video ist der Bahnhof Gliesmarode zu erkennen. Hier halten die Züge scheinbar sehr nah an der Brücke und somit auch an der Straßenbahnhaltestelle. Sind hier schon konkrete Pläne bekannt? Wie sollen die Zugänge zum Bahnsteig gelegt werden? Wird es eine rollstuhlgerechte Lösung (Fahrstuhl, Rampe, etc) geben?

(*) Der Fairness halber sei gesagt, dass das auch außerhalb des ZGB-Landes passieren kann, wie z.B. in Oldenburg-Wechloy.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

13

Samstag, 16. Februar 2013, 17:07

Hallo maklin,

danke für den Willkommensgruß!

Zu Gliesmarode
Ja, man kann im Film den Fahrstuhl auch sehen, er ist Richtung Innenstadt und hat ein
spitzes Dach (angelehnt an das Design des Treppenaufganges auf der anderen Seite
Richtung Praktiker). Der Zweck dieser Szene war z.B. die Verbindung von Tram
und Nahverkehr zu zeigen. Also das schnelle Erreichen von Umstiegsmöglichkeiten.

Als weitere Information (die mir bekannt ist), warum manchmal in der Öffentlichkeit
von „unerwarteten Schwierigkeiten” gesprochen wird, sei hier mal die Problematik
des Herstellers der Fahrzeuge genannt - in diesem Fall die europäische Neuregelung
des sogenannten Crashkopfes. Nach dem Erfolg des LINT von ALSTOM kam Anfang
des neuen Jahrtausends die Vorgabe auf, dass Fahrzeuge über einen sogenannten
Crashkopf verfügen müssen. Da nun aber die Fahrzeuge nicht wie bei Autos in
hundertausender Einheiten gebaut werden (beim LINT feierte man gerade den #500)
ist eine komplette Neuentwicklung des Fahrzeugs notwendig geworden.
So eine Neuentwicklung wird in so einem kleinen Marktsegment nicht unbedingt ohne
Prüfung aller Aspekte angeschoben. Da ALSTOM ein französischer Konzern ist, musste
man auf grünes Licht aus Paris warten um damit zu beginnen. Ebenso dauert so eine
Entwicklung auch eine recht lange Zeit - ebenso ließ sich die EU auch recht lange
Zeit, um die Rahmenbedingungen (technisch) festzulegen.
Kein Zweckverband dieser Welt würde sich auf einen Fahrzeugtyp festlegen, wenn
er nichtgenau wüsste, ob dieser Fahrzeugtyp überhaupt noch zur Verfügung steht
wenn er denn eingekauft werden soll. Somit musste man erstmal die Mühlen der Politik
in Brüssel und dann die Entscheidung von ALSTOM abwarten, ob es überhaupt noch
einen LINT II geben wird. Denn die Anforderungen an das Fahrzeug welches hier
in der Region fahren sollte (anders als in Kassel) wurden nur vom LINT erfüllt.
Die Entwicklung vom LINT II ist jetzt abgeschlossen, er hat seinen Crashkopf bekommen
und hat etwa alles in allem 4 Jahre gedauert.

Besten Gruß

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

14

Donnerstag, 21. Februar 2013, 10:57

Auf Wunsch des Zweckverbandes habe ich den Film bei YT deaktiviert.

Leider gab es in der Öffentlichkeit wohl darüber Irritationen, ob und welche
Fahrzeuge in welcher Farbgebung nun realisiert werden oder nicht.

Schade, es waren Entwürfe und Visualisierungen, mehr nicht.

Besten Gruß

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney

Registrierungsdatum: 12. November 2007

15

Donnerstag, 21. Februar 2013, 12:10

-

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

16

Donnerstag, 21. Februar 2013, 12:34

Ich werde es nie verstehen, dass solche Bilder und Videos oft als absolut und endgültig angesehen werden.
Ganz im Gegenteil, sie dienen ja gerade dazu, sich mit der Materie auseinander zu setzen und nach einer
Lösung zu forschen.

Ich erinnere mich gut an ein Erlebnis in Magdeburg vor 20 Jahren, dort gab es einen Infostand vor dem
Dom, auf dem Postkarten mit dem Design der neuen Straßenbahn verteilt wurden. Das Bild hatte auch
meine Firma gemacht. Nun gab es Passanten, die Stein und Bein schworen, dass sie dieses Fahrzeug
schon in echt gesehen haben. Alle Versuche sie vom Gegenteil zu überzeugen, schlugen fehl.
Sie argumentierten: wenn es diese Postkarte mit der Bahn vor dem Dom gibt, dann gibt es auch
das Fahrzeug.

Das (echte) Fahrzeug erblickte dann 1,5 Jahre später das erste mal das Licht der Öffentlichkeit.

Sei es drum, allen kann man es eh nicht recht machen.

Besten Gruß

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney

Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

17

Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:00

Nun gab es Passanten, die Stein und Bein schworen, dass sie dieses Fahrzeug
schon in echt gesehen haben. Alle Versuche sie vom Gegenteil zu überzeugen, schlugen fehl.


Das ist eine völlig normale psychologische Reaktion, die aber auch zeigt, daß es mit dem Wahrnehmungs- und Erinnerungsvermögen nicht sonderlich gut gestellt ist.

In einer Schulungsveranstaltung bekamen wir ein Bild gezeigt mit einer schwer überschaubaren Verkehssituation. Das Bild sahen wir lediglich ca. 10 Sekunden lang. Und dann sollte beschrieben werden, was da so alles passiert ist. Schon das ist nicht so ganz einfach, weil man nicht alles aufnehmen kann. Als dann noch der Dozent gezielte Fragen stellte, wurde es richtig interessant. Auf die Frage, in welche Richtung der gelbe Postbus abbiegen wollte, entspann sich eine lebhafte Diskussion. Die Wahrheit am Ende war, daß es gar keinen Postbus auf dem Bild gegeben hatte.

Ich war übrigens der einzige der es bemerkt hatte, aber aus anderer Überlegung heraus, daß es keine Postbusse mehr gibt und folglich auch keiner auf dem Bild gewesen sein konnte. ;)
Eine ganz besondere Zahl: 5551 * 2 ^ 819987 + 1



Registrierungsdatum: 12. November 2007

18

Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:23

-

Registrierungsdatum: 14. Februar 2013

19

Donnerstag, 21. Februar 2013, 16:34

Hm, nunja.

In den Bildern und Videos für den Zweckverband ging und geht es nur gar nicht um
die Farbgebung der Fahrzeuge. Sinn und Zweck war bisher immer der inhaltliche
Aspekt der Bilder, also z.B. das Zeigen der Verbindung von Bus und Bahn oder auch
Tram und Regionalstadtbahn, oder auch das Zeigen von neuen/renovierten Stationen.

Für die Farbgebung der Fahrzeuge, ob nun Bus oder Bahn, werden idR separate Bilder
und Studien gemacht, jedenfalls macht es der Rest der Republik so. Diese werden auch
ganz anderes visualisiert. Zunächst werden Seitenansichten, Frontansichten u.ä.
als 2D Zeichnungen erstellt, dann gibt es Farbstudien - anhand von Farbfächern.
Erst ganz zum Schluss gibt es in diesem Zusammenhang dreidimensionale Visualisierungen
die dann die Fahrzeuge in ihrer natürlichen Umgebung zeigen.
Die gewählte Farbgebung in meinen Bildern und Filmen diente lediglich dem Sinn
und Zweck, dass die Fahrzeuge nicht so neutral in „weiß”, wie die Bilder für die
Stadt Kiel die wir vor Jahren gemacht haben, daherkommen.
Es sind schlicht und ergreifend die Farben des ZGB. Dass jemand auf die Idee
kommen könnte, dass das nun die Farben sind, die die Fahrzeuge in der Realität
mal tragen werden, bin ich im Traum nicht gekommen.

Ich kann es nicht verstehen. | edit: vielleicht muss man auch nicht alles verstehen.

Besten Gruß

A. Wieländer
If we can dream it, we can make it – W. Disney