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Registrierungsdatum: 27. August 2006

1

Freitag, 13. Oktober 2006, 12:43

Angriff auf Busfahrer

Heute um ca. 11:16 wurde der Busfahrer der Linie 230 (Bus-Nr. 232; 10:56 ab BS Rathaus) in Wendhausen von einer offensichtlich unter Drogeneinfluß stehenden Person angegriffen.

Die Person wollte mit ihrem Liegefahrrad kostenlos fahren, da die Person kein Geld hatte. Der Fahrer lehnte dieses ab.

Daraufhin griff die Person den Fahrer mit einer Nadel an, stach dem Fahrer in den Arm und sagte dabei "Willkommen im Club".

Die herbeigerufene Polizei verständigte einen Krankenwagen und den Verkehrsmeister der WVG. Der Verkehrsmeister übernahm den Bus und die Fahrgäste.

Der Fahrer wurde für einen HIV-Test in das Krankenhaus Wolfsburg gebracht.

(Ich saß in dem Bus; Denny)

Registrierungsdatum: 4. September 2006

2

Freitag, 13. Oktober 2006, 13:05

Wenn ich das mal so offen sagen darf:
Ach du heilige Sche*ße...
Boah was hat der den für'n Problem, den sollte man wegsperren!
wegen einem Ticket vielleicht noch die Existens einer Familie zerstören!
X(
Das kann doch nicht sein!
...
In hoffung das der Test negativ ist
9805

Registrierungsdatum: 16. Juli 2006

3

Freitag, 13. Oktober 2006, 13:36

so welche Leute gehören hinter Schloß und Riegel,

hoffentlich ist dem Busfahrer nichts passiert!!!

Linie 710

unregistriert

4

Freitag, 13. Oktober 2006, 13:59

Da kann man doch echt nichts mehr zu sagen :( X(

Registrierungsdatum: 5. August 2006

5

Freitag, 13. Oktober 2006, 17:04

Hallo

ist denn sowas schonmal bei uns passiert ?
dass Fahrer angegriffen oder überfallen werden ?

Gruß Mercedes

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

6

Freitag, 13. Oktober 2006, 22:35

Zitat

Original von mercedes
Hallo

ist denn sowas schonmal bei uns passiert ?
dass Fahrer angegriffen oder überfallen werden ?

Gruß Mercedes


Ich weis von ein paar Fällen in BS:

- Auf der 416 Sonntag morgens mal > BS, wo ein Fahrgast wohl mit abgelaufenem Fahrschein mitfahren wollte.

- Auf der 411 in Mascherode, da wurde der Fahrer so geschlagen, das er erstmal wohl ins Krankenhaus musste.

- Und einmal auf nem Bus zwischen Rathaus und Packhof, wo ein junger Mann eine falsche Schülermonatskarte in der Klappkarte hatte und dem Fahrer ne blutige Lippe verpasst hat, als er ihn nur darauf hingewisen hat! (Die gültige Monatskarte steckte nur dahinter!!)

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

7

Samstag, 14. Oktober 2006, 00:45

Es ist unglaublich, was für Idioten unterwegs sind! Das man selbst am Tage unter Beobachtung so vieler Leute mit dem schlimmsten rechnen muss...

Hoffen wir mal, dass dem Busfahrer nichts passiert ist. Was eine eventuelle HIV-Infektion angeht, da kann man ja mit Sofort-Schocktherapie heute das Schlimmste verhanden.

Aber schön ist das für den Busfahrer garantiert nicht, und man weiß ja auch nicht, was der Verrückte sonst noch so in sich (oder der Nadel) herumgeschleppt hat :o

*Kopfschüttel*

Registrierungsdatum: 7. August 2006

8

Samstag, 14. Oktober 2006, 12:21

Zitat

Original von 436er
Es ist unglaublich, was für Idioten unterwegs sind! Das man selbst am Tage unter Beobachtung so vieler Leute mit dem schlimmsten rechnen muss...

ja das stimmt leider... X( ich hoffe sehr, dass dem Busfahrer nichts ernsthaftes passiert ist.

Habe vor einigen jahren auch mal eine Geschichte erlebt (wobei die dagegen harmlos war):

Abends in der 790... ein (betrunkener) Mann steigt ein in etwa mit den Worten "Polizei, die Ausweise bitte!"...naja natürlich wollte ich ihm meinen Ausweis nicht zeigen da er ja kein Polizist war...daraufhin wurde er etwas aufdringlich und die Busfahrerin forderte ihn auf, sich zu benehmen ansonsten müsse er aussteigen. Daraufhin hat er die Busfahrerin bedrängt; diese hat ihn dann an der Br. Herzogstr zum verlassen des Busses aufgefordert was er zum Glück auch getan hat... (den "falschen Polizisten" sehe ich heute noch des öfteren im Bus, allerdings zum Glück nüchtern(er)... :rolleyes: )

Registrierungsdatum: 27. August 2006

9

Samstag, 14. Oktober 2006, 16:28

Hallo Leute,

da ich das ja alles mitansehen mußte, habe ich überlegt, dem Busfahrer eine "Alles Gute"-Karte zu schreiben. Ich denke, wenn ich die an die Leitstelle mit Bitte um Weiterleitung schicke, müßte das klappen.

Ich weiß nicht, hat die WVG schon eine Presseerklärung abgegeben?

Viele Grüße,
Dennis

Registrierungsdatum: 27. August 2006

10

Samstag, 14. Oktober 2006, 16:43

Pressemeldung

Busfahrer mit Spritze angegriffen

Drogensüchtiger verletzt WVG-Mitarbeiter - Unbekannte Flüssigkeit verabreicht

Von Daniel Puskepeleitis
Ein Alptraum ist gestern für einen Wolfsburger Busfahrer Wirklichkeit geworden: Der 50-jährige Mitarbeiter der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft ist von einem drogensüchtigen Mann angegriffen worden. Der Täter spritzte dem arglosen Busfahrer eine unbekannte Flüssigkeit in die rechte Armbeuge. Folge: Der Arm wurde dick, in den Fingern des Opfers stellte sich ein Taubheitsgefühl ein. Der Angegriffene kam zur Behandlung ins Wolfsburger Klinikum.
Der Mann fuhr die Linie 230 von Wolfsburg nach Braunschweig, als er in Wendhausen an der Bushaltestelle auf den Drogensüchtigen traf. Weil der Mann seine Fahrkarte nicht bezahlen konnte, durfte er nicht mitfahren. Auf dem Rückweg nach Wolfsburg trafen beide Männer gegen 11Uhr erneut aufeinander. Dieses Mal sprang der 33-jährige Drogensüchtige direkt in den Bus, stellte sich namentlich vor und ging auf den Fahrer los. "Er drückte dem Opfer eine Spritze mit unbekannter Flüssigkeit in den Arm. Im Moment des Angriffs äußerte er noch: ,Willkommen im Club!'", berichtete ein Polizeisprecher gestern Nachmittag.
Die alarmierten Polizisten nahmen den 33-jährigen Täter vorübergehend fest. Zu der Flüssigkeit selbst aber machte er keine Angaben. Zuletzt soll Kokain mit der Spritze verabreicht worden sein.
Der Busfahrer kam ins Klinikum, dem Täter wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen: Sie soll auf Alkohol, Drogen und eventuelle Krankheiten untersucht werden. Gegen den Braunschweiger wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt; er kam wieder auf freien Fuß.
Der Vorfall setzte die WVG-Mitarbeiter unter Schock: "Das stimmt uns sehr nachdenklich. Wir werden in der nächsten Woche intern beraten, wie wir mit dem Vorfall umgehen", sagte Nahrstedt. Zunächst habe die WVG ihrerseits Anzeige erstattet.

Wolfsburger Nachrichten, Helmstedt, 14. Oktober 2006, Wolfsburg Lokales, Seite 26

Registrierungsdatum: 16. Juli 2006

11

Samstag, 14. Oktober 2006, 17:48

Schlimm Schlimm, was so alles passiert,

vielleicht würde es was helfen wenn man eine Glaskabine macht, sodass die Busfahrer dadurch geschützt werden!

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

12

Samstag, 14. Oktober 2006, 22:13

"...er kam wieder auf freien Fuß..."

Sowas darf doch Wohl nicht Wahrsein. Ich meine, es liegt gegen diesen Typen etwas Handfestes vor. Wir kann man den dann so ohne Weiteres wieder auf freien Fuß setzten. Ich hätte ihn ja vielleicht mindestens für 3-4 Monate erst mal hinter Schwedischen Gardienen gelassen.

Gruß
Simon
Ich mag keine Menschen, Pflanzen, Tiere! Steine sind okay...

Linie 710

unregistriert

13

Samstag, 14. Oktober 2006, 23:27

Zitat

Original von tensingbraunschweig
vielleicht würde es was helfen wenn man eine Glaskabine macht, sodass die Busfahrer dadurch geschützt werden!


Sowas gibt es wirklich!
Die KVG hatte vor ein paar Jahren mal einen Leihwagen MAN NG313, der diese Kabine hatte.
Allerdings haben sich da die Fahrer sehr *einsam* und *allein* drin gefühlt^^ :D

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

14

Dienstag, 31. Oktober 2006, 13:12

Gewalt in Bus und Bahn scheint ein bundesweites Problem zu sein: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,445375,00.html

Registrierungsdatum: 30. November 2006

15

Freitag, 1. Dezember 2006, 15:01

So ne Leute müsste man echt wegsperren!
So was wird sicher wieder vorkommen.
Hoffen wir mal nicht... :rolleyes:

7351

unregistriert

16

Freitag, 11. April 2008, 12:40

Kann es sein, dass der aus seiner Gummizelle entflohen ist? Derzeit tummelt sich im Gebiet um das Joker einer, der Passanten mit einer Kanüle bedroht sowie diese im Club wllkommen heißt. Ich meine, kann man solche geisteskrankekn Subjekte nicht in einen dunklen 3 m²-großen Raum bis an ihr Lebensende (was, sarkastisch formuliert, oft nicht allzulange entfernt ist) sperren?!
Vor einiger Zeit war doch auch im örtlichen Monopolblatt zu lesen, dass ein HIV-Positiver seine ex-Freundin, welche von der Krankheit nicht Bescheid wusste, vergewaltigt hatte und lächerliche drei Jahre bekam. Wo leben wir eigentlich? Das ist doch Mord und darauf steht lebenslänglich!

ex-36