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Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

1

Mittwoch, 24. April 2013, 21:12

Unglaublicher Vorfall in Edemissen

Letzte Woche stand als Meldung in der lokalen Presse, daß ein Bus in Edemissen eine Radfahrerin touchiert hätte, diese auf die Klappe gefallen sei und sich verletzt habe. Der Fahrer habe sich nicht darum gekümmert und Unfallflucht begangen. Für den in Wahrheit unschuldigen Fahrer natürlich eine üble Sache.

Denn der Fall hat sich mittlerweile laut Pressemeldung von gestern aufgeklärt. Nach Zeugenaussagen war die Frau besoffen und hat sich im trunkenen Zustand selber auf die Klappe gelegt, und der Bus hatte überhaupt nichts damit zu tun. Die Frau hat schlicht und ergreifend den Fahrer unbegründet beschuldigt.

Auf dieses saubere Früchtchen kommt nun etwas schönes zu: Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Vortäuschung einer Straftat und Verleumdung. Für letztere gibt es zwischen 3 bis 5 Jahre Bau. Ich hoffe, der Richter schöpft aus dem Vollen, den sowas ist einfach nur mies und schäbig.

Nein ich war nicht der betroffene Fahrer. 8)
Eine ganz besondere Zahl: 5551 * 2 ^ 819987 + 1



Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

2

Donnerstag, 25. April 2013, 00:34

Wurde ihre Trunkenheit denn am besagten Tag nachgewiesen? Ich sag, mehr als ein Ordnungsgeld blüht ihr nicht^^ Genau wie den Autofahrern, die auf gefährlichste Art und Weise Fahrradfahrer durch Abschneiden nötigen und aufgrund Unwissen auch noch im Unrecht in der Situation sind^^ Die kriegen auch nur ein Ordnungsgeld, weil die Polizei die entsprechenden Situationen umdichtet.

Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

3

Donnerstag, 25. April 2013, 09:27

Wurde ihre Trunkenheit denn am besagten Tag nachgewiesen? Ich sag, mehr als ein Ordnungsgeld blüht ihr nicht^^


In diesem speziellen Fall definitv nicht. Mir sind die weiteren Hintergründe bekannt, die ich hier aber nicht vertiefen werde. Geschrieben habe ich nur, was aus öffentlichen Quellen zugänglich ist.

Die Trunkenheit wurde mit 1,04 Promille nachgewiesen.
Eine ganz besondere Zahl: 5551 * 2 ^ 819987 + 1



Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

4

Donnerstag, 25. April 2013, 11:14

Was soll daran Unglaublich sein? Herzlich Willkommen in der wunderschönen Welt des Personenverkehrs:

Mal zwei Beispiele: Es gibt Bahnsteige an denen es noch Kuhlen gibt an denen Früher, oder auch heute noch, Überwege zu anderen Gleisen gab bzw. gibt. Da ein Zug kein Auto ist kann es durchaus mal passieren das man mit einer Tür in so einem Bereich zu Halten kommt. Ist halt halt für die Reisenden eher unschön, es gibt aber durchaus Bahnsteige die gar keine höhere Kante haben. An einem dieser Bahnsteige hält ein n-Wagen-Park (Mit Zugbegleiter besetzt, TF und ZF/ZS müssen die Vorgänge am Zug bei der Abfahrt beobachten) planmäßig an. Er fährt Steuerwagen vorraus, dabei hält die zweite Tür in Fahrtrichung in der Kuhle. Der Zugbegleiter befindet sich an der ersten Tür des Wagens nach dem Steuerwagen. Die Distanz zwischen Lokführer und der Kuhle bzw. Zugbegleiter und der Kuhle beträgt 15-20 Meter. Nun sagt ein Reisender, er währe ausgestiegen und dabei in die Kuhle gefallen und dort liegen geblieben. Weder TF noch Zub hätten sich um ihn gekümmert sondern sein einfach Abgefahren.

Erst in der Hauptverhandlung hat das "Opfer" dann zugegeben das es sich die Geschichte ausgedacht hat. Es kommt aber trotzdem erst vor Gericht. Jedem Lokführer und auch jedem Zugbegleiter rutscht mit Sicherheit das Herz in die Hose wenn eine Person halb im Gleisbereich hängt.

Weitere Geschichte: Eine Person steigt bei n-Wagen Zügen bis auf die zweite Trittstufe und versteckt sich hinter der Tür. Nun schließt der Zub (der die Person nicht sehen kann) und die Tür haut ihr in die Hacken. Ganz klare Rechslage: Die Türen dürfen (in diesem Fall) erst geschlossen werden wenn sie frei von Reisenden sind. Wenn der gleiche Fall mit dem gleichen "Opfer" dann mehrmals auftaucht wird man doch hellhörig.

Es ist nun mal leider so, dass es einen kleinen Bruchteil Menschen gibt die sich scheinbar nur darüber freuen einem das Leben schwer zu machen bzw. auf ihren eigenen "Gewinn" aus sind, koste es was es wolle. Macht mich immer besonders Traurig wenn man bedenkt, dass man da vorne sitzt sich teilweise wirklich den A**** aufreißt und sich Bemüht... Es ist halt nur einer unter 10000...
Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

Jiddu Krishnamurti