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Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

1

Montag, 19. August 2013, 11:26

Stadtbahnkonzept - es geht weiter - Bürgerbeteiligung

Pressemitteilung von Montag, 19. August 2013
Stadt Braunschweig

Neues Stadtbahnkonzept: Bürger sind zur Beteiligung aufgerufen

Braunschweig. Der Rat der Stadt Braunschweig hat beschlossen, bei der Aktualisierung des Verkehrsentwicklungsplanes vorrangig das Stadtbahnnetz auf sinnvolle Erweiterungen und Ergänzungen zu untersuchen. In diesen Prozess sollen die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Im Rahmen der Beteiligung haben sie die Möglichkeit, Vorschläge, Anregungen und Ideen zum Ausbau und zur Entwicklung des Braunschweiger Stadtbahnnetzes zu äußern. Jeder Gedanke, gleichgültig in welcher Form, ob als Text oder Skizze, ist willkommen. Die Vorschläge können bis zum 2. September per Brief oder e-Mail gesendet werden an Stadt Braunschweig, Fachbereich 66 Tiefbau und Verkehr, Stichwort: Stadtbahnkonzept, Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig bzw. an stadtbahnkonzept@braunschweig.de.

Die Vorschläge, Anregungen und Ideen fließen in die Planungen ein. Zwischenergebnisse werden im Herbst 2013 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und zur Diskussion gestellt. Darüber hinaus wird in dieser Veranstaltung die weitere Vorgehensweise erläutert. Weitere Informationen auf der Internetseite der Stadt Braunschweig unter www.braunschweig.de/stadtbahnkonzept.
Weitere Bilder und Berichte auch auf meiner Webseite www.winnig.info - mein Shop www.region-im-modell.de[url]

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

2

Montag, 19. August 2013, 18:33

Also Leute, ...

... Schubladen auf, und raus mit den Spezialitäten.

So, also erstmal Salzdahlumer Straße. Das geht und ist toll.
Dann, hmmm, ... jaaaaa nach Wolfenbüttel, das wäre gut. Trasse ist ja schön frei.
Noch was? Mal nachdenken .... (denk, denk, ...) ... also nach osten immer, aber nicht in Dibbesdorf aufhören. WENDHAUSEN! Mindestens Umsteigeanlage nördlich der Autobahn, wenn nicht, dann sogar nach Lehre. Unter der A2 ist seinerzeit ja sogar die Trasse freigehalten worden.

Hier: Quelle der Karte - Google Earth



Wer weiß noch was tolles?

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

3

Dienstag, 20. August 2013, 19:03

Nach Wolfenbüttel mit der Stadtbahn zu fahren halte ich für unsinnig. DB und Li. 420 bewältigen das ganz gut momentan.
Mal ein paar Stichwörter:
-Südstadt / Lindenberg / Rautheim (evtl NBS über Salzdahlumer Straße, dem Linienverlauf der heutigen 411-412 folgend)
-Timmerlah (Verlängerung ab Weserstr)
-Sickte (Verlängerung ab Helmstedter Str, über Schöppenstedter Turm und Hötzum, ebenfalls möglich als NBS via Ebertallee - Riddagshausen - Schöppenstedter Turm - Hötzum)
-Lehndorf / Lamme (Verlängerung ab Radeklint. Damit dann keine regelmäßige Bedienung der Haltestelle "Inselwall" mehr)

Das wären so die Ideen die mir als erstes in den Sinn kämen.

Wendhausen / Lehre halte ich auch für durchaus interessant, allerdings würde ich vorschlagen, nach Hondelage zu verschwenken.

Sonst vielleicht noch von der Ottenroder Str. einmal rüber nach Querum oder so...


MfG
0703


P.S.: Oder lieber von Lamme noch weiter nach Wendeburg ? :D

P.P.S.: Von der Turmstraße eine Verlängerung auf den Broitzemer Steinberg ins dortige Neubaugebiet ist auch überdenkenswert...
Grüße aus dem Osten !

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

4

Dienstag, 20. August 2013, 19:14

Broitzemer Steinberg?

Au ja, gute Idee.

Dann aber mit ...



Zu vielen Themen haben sich ja bereits so viele gute und fähige Leute gute Gedanken gemacht, da muß man nicht zwingend so plötzlich auf Bierdeckel gemalte Konzepte zurückgreifen :D

Siehe hier --->>> Infrastrukturprojekte Straßenbahn Braunschweig

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2006

5

Dienstag, 20. August 2013, 21:54

Im Moment scheint in Niedersachsen wohl "Wünsch-Dir-Was-Zeit" zu sein? Erst die Liste des Landesverkehrsministers zu Reaktivierungen im Bahnverkehr, und nun beginnt man auch in Brausnchweig alles rauszuholen, was man sich schon immer mal überlegt hat. Schön, immerhin kommt etwas Schwung in die Sache. Aber, Straßenbahnlinien bekommen fast ausnahmslos nur dort einen Nutzen-Kosten-Faktor größer als 1, wo sie in dicht bebautem Gebiet etliche neue Fahrgäste erreichen können. Und zwar auf Strecken, wo auch in recht dichtem Takt gefahren werden kann und sollte. Da ist es selbst in Stadtteilen wie Timmerlah und Hondelage fragwürdig, ob man da ausreichend Fahrgäste gewinnen kann. In den Stadtrand-Stadtteilen und erst recht in den Umlandorten ist der Pkw-Anteil so groß, dass man den Leuten erst das Pkw-Fahren abgewöhnen muss. In innenstadtnahen Stadtteilen wohnen aber viele Einwohner in Haushalten, die gar kein Auto haben oder haben wollen. Bei denen kann man noch Fahrgäste gewinnen.
Nach Sickte oder wie anderswo geschrieben nach Groß Schwülper mit der Straßenbahn zu fahren, das wird sich garantiert nicht rechnen. Man muss ja auch bedenken, dass die Straßenbahn anders als eine Regionalbahn sehr dichte Haltestellenabstände hat - zumindest zwischen Zentrum und Stadtrand - und daher eine recht geringe Durchschnittsgeschwindigkeit. Verglichen mit dem Auto. Aber auch Regionalbusse sind da oftmals schneller, wenn sie nicht jede Haltestelle in der Stadt bedienen und kurze Abschnitte von Autobahnen mitnutzen.
Mir wäre eine Beschleunigung im vorhandenen Straßenbahnnetz und eine Taktverdichtung lieber, als Verlängerungen in entfernte Stadtteile. Vielversprechend sind sicher Verlängerungen nach Lehndorf und Kanzlerfeld, in die Südstadt, und ggf. noch Querum. Und die zweite Innenstadtstrecke über den Altstadtmarkt fehlt m.E. noch im Netz. Nach Lamme kann ich mir nicht richtig vorstellen, in dem Architektur-Forum war da eine Variante mit einem Abzweig schon ab Hildesheimer Straße (Höhe Autobahn) nach Lamme drin. Nur hier fährt man dann an allen Einwohnern von Lehndorf vorbei, nur um Lamme mit seinen Einfamilienhäusern und drei Autos je Haus erreichen zu wollen. Das ist leider Quatsch.

Gruß aus Nordhessen

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

6

Mittwoch, 21. August 2013, 08:55

Aber, Straßenbahnlinien bekommen fast ausnahmslos nur dort einen Nutzen-Kosten-Faktor größer als 1, wo sie in dicht bebautem Gebiet etliche neue Fahrgäste erreichen können


In sehr vielen Fällen anderer Städte kommt ein Großteil der Fahrgäste vom Zubringer-Busverkehr. Daher muss die Straßenbahn nicht zwangsläufig durch dicht bebautes Gebiet fahren, sofern geeignete Verknüpfungspunkte geschafft werden und in der weiteren Umgebung Nachfrage herrscht. In Braunschweig trifft dies z.B. teilweise auf die Linie 4 im östlichen Bereich zu.

Gruß
Tobias

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2006

7

Mittwoch, 21. August 2013, 11:28

In sehr vielen Fällen anderer Städte kommt ein Großteil der Fahrgäste vom Zubringer-Busverkehr.
Auch richtig. Sobald Verkehre gebündelt werden, kann sich das höherwertige Verkehrsmittel Straßenbahn rechnen. Beispiel ist auch die Linie 3 nach Volkmarode, die Zubringerverkehre aus Richtung Hondelage und Weddel mit aufnimmt. Bestenfalls auch aus Richtung Lehre, wenn die Buslinie 230 nicht bis in die Innenstadt durchfahren würde. Aber das heißt noch lange nicht, dass sich dann eine Verlängerung der Straßenbahn in Richtung einer der Zurbingerstrecken z.B. nach Hondelage oder Wendhausen rechnen würde. Die würden ziemlich leer an ihrer Endstation ankommen.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

8

Mittwoch, 21. August 2013, 13:28

In sehr vielen Fällen anderer Städte kommt ein Großteil der Fahrgäste vom Zubringer-Busverkehr.
Aber das heißt noch lange nicht, dass sich dann eine Verlängerung der Straßenbahn in Richtung einer der Zurbingerstrecken z.B. nach Hondelage oder Wendhausen rechnen würde. Die würden ziemlich leer an ihrer Endstation ankommen.


Wieso sollten denn die Bahnen leer an der Endstation Volkmarode-Nord ankommen, wenn die Umsteiganlage in Richtung Wendhausen und Hondelage nach Volkmarode-Nord verlegt wird? Ich glaub du meinst eher, dass eine Verlängerung über sinnvolle Verknüpfungspunkte hinaus und damit vom Zubringerverkehr weitgehend unabhängig in noch dazu nicht gerade dichter Bebauung keinen großen Nutzen erwarten lässt. Das stimmt natürlich:)

Die 230 am Moorhüttenweg (oder später in Volkmarode-Nord) enden zu lassen wäre nicht falsch, denk ich. Voraussetzung ist allerdings, dass der Fahrkomfort und vor allem die Fahrgeschwindigkeit mit der Straßenbahn in die Innenstadt dann passt. Und "gefühlt" ist die Geschwindigkeit zumindest zwischen Hagenmarkt und Bhf Gliesmarode nicht vergleichbar mit dem Bus... Extremer ists bei der M1 und der 420 wegen der Fahrt des Busses über die Autobahn.

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2006

9

Mittwoch, 21. August 2013, 15:45

Wieso sollten denn die Bahnen leer an der Endstation Volkmarode-Nord ankommen, wenn die Umsteiganlage in Richtung Wendhausen und Hondelage nach Volkmarode-Nord verlegt wird?
Volkmarode-Nord ist schon noch OK, keine Frage, vor allem wenn dorthin der Umstieg aus den Buslinien verlegt wird. Aber danach wird es schwach.

Und "gefühlt" ist die Geschwindigkeit zumindest zwischen Hagenmarkt und Bhf Gliesmarode nicht vergleichbar mit dem Bus...
Und das ist nicht zu unterschätzen. Die Tram sollte nicht nur gefühlt, sondern auch wirklich zügig vorankommen. Eigentlich sieht es ja gar nicht schlecht aus, bei der 230 sind es 12-16 Minuten zwischen Rathaus und Moorhüttenweg, und bei der 3 sind es 14-15 Minuten je nach Richtung. Hinzu kommt dann natürlich noch eine Umsteigezeit. Hier im Osten Kassels besteht das Problem, dass die bis nach Hessisch Lichtenau weit in die Region hinaus verlängerte Straßenbahn gefühlt und wirklich erheblich langsamer ist als der zuvor gefahrene Bus. Da sind bestimmt einige Kunden verloren gegangen. Zumal gerade eine Autobahn dort parallel gebaut wird, da wird das viel schnellere Auto noch attraktiver. Älterer Zeitungsartikel hierzu

Genau die gleiche Situation hätte man, wenn man die Straßenbahn von Stöckheim bis nach Wolfenbüttel verlängern und die 420 dann selbstredend einstellen würde. Bisher fährt man flott über die Autobahn an Stöckheim und Melverode vorbei, aber mit der Bahn müsste man dort durch und alle 400 Meter anhalten. Zwar hat man so den Nachteil, dass es eben keine direkte Verbindung mehr zwischen Wolfenbüttel und Stöckheim gibt. Aber der allergrößte Teil an Fahrgästen nach Wolfenbüttel kommt doch eher aus dem Zentrum Braunschweigs oder steigt dort nach Wolfenbüttel um. Dagegen haben die wenigen Fahrgäste aus Stöckheim kaum Gewicht. Diese müssen eben am Richmondweg umsteigen.

Eine Einkürzung der 230 nur bis Volkmarode (oder -Nord) könnte ja bedeuten, dass die WVG ihre im braunschweiger Stadtgebiet eingesparte Leistung in eine Verdichtung zu einem durchgehenden Halbstundentakt steckt. Aber erstens glaube ich, dass es dazu nie kommen wird, da die Linie 230 eine der Regiobus-Linien des ZGB ist, und die sollen ja umsteigefrei ab dem Stadtzentrum fahren, und zweitens driften wird vom Ursprungsthema ab. :-)

Registrierungsdatum: 21. September 2008

10

Freitag, 23. August 2013, 16:07

1. Lehndorf/Kanzlerfeld: Ganz klar pro, da hier ein großes Potential liegt. Interessant ist die Frage, wie man konkret von der Innenstadt zum Rudolfplatz kommt.
2. Lamme: Eigentlich war ich da immer eher "pro direkte 418". Wenn ich mir aber die Entwicklung Lammes anschaue, dann halte ich es auf Dauer für überlegenswert, auch dort mit der Bahn hinzukommen. Im Falle der Führung "über das grüne Feld" wäre zudem der Weg in die Stadt per Bahn der kürzeste und wohl auch schnellste, d.h. trotz Auto vor Ort als Alternative attraktiv. Um die Auslastung zu steigern, könnte die 450 in Lamme enden.
3. Altstadtmarkt: Halte ich für sehr sinnvoll, v.A. mit 1. und 2. Straßenbahnseitig ist es die erste Chance, ein Netz auszubilden.
4. Südstadt: Halte ich auch für sinnvoll (über alte Salzdahlumer Straße), und wird vsl. v.A. im ersten Teil gut ausgelastet sein. Die Salzdahlumer Straße muss zudem ohnehin demnächst renoviert werden.
5. Verbindung Schefflerstraße-Erfurtplatz (wenn 4 vorhanden): Als Ersatz für die 431 (aber nicht über Dresdenstraße), hätte den Reiz, dass man eine Linie Stöckheim-HBF über Erfurtplatz realisieren könnte und zusätzlich Heidberg-City sowie ggf. Stöckheim-City direkt.
6. Verlängerung Linie 4: Schwer zu sagen, Rautheim wäre zu klein, aber als Alternative zu 4. über Lindenberg. Leider sind keine richtigen Entwicklungsachsen erkennbar.
7. Ring: Hier sehe ich sehr großes Potential. Praktischerweise auch gut in Einzelschritten realisierbar, z.B. zunächst nur Leonhardplatz-Gliesmaroder und im zweiten Schritt weiter bis Hamburger Straße usw. Wenn die Ampelsteuerung gut läuft und die Bahnen pünktlich fahren, sehe ich hier das größteVerlagerungspotential, wenngleich der Bau auch relativ aufwendig ist.

Ansonsten: Bei den ganzen Anbindungen irgendwelcher kleineren Dörfer muss man ganz vorsichtig sein. Ich denke, dass hier viel Geld mit wenig Nutzen verbraten werden könnte. Dann lieber Beschleunigungen im Innenstadtbereich relaisieren, sodass man vom Umland (auch bei Umstieg zwischen Bus und Bahn) schnell in die Stadt kommt.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

11

Montag, 2. September 2013, 10:14

BUND, braunschweiger forum e.V., Umweltzentrum und VCD reichen gemeinsam Anregungen zum Stadtbahnausbaukonzept 2014 ein

Die Kreisgruppe Braunschweig des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), das braunschweiger forum e.V., das Umweltzentrum Braunschweig und der Kreisverband Braunschweig des Verkehrsclub Deutschland (VCD) haben
gemeinsam Anregungen zum Stadtbahnausbaukonzept 2014 formuliert. Die fachlich fundierte Stellungnahme basiert auf einer Bewertung existierenden Pläne. Die Konkretisierungen wie Liniennetzgestaltung und
Aus-/Umbauten bleiben einer vertiefenden Diskussion vorbehalten.
Die Umweltverbände wollen ein gemeinsames Zeichen für den Ausbau des Braunschweiger Nahverkehrs setzten und unterstützen eine gut vorbereitete öffentliche Beteiligung.

zum Download Anregungen zum Stadtbahnausbaukonzept 2014 (860 KB):

Presseschau:
Radiofeature Radio Okerwelle von Mi. 04.09.2013
Artikel neue braunschweiger Zeitung von So. 08.09.2013
Artikel Braunschweiger Zeitung von Mi. 18.09.2013
Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig
- Rudolfplatz - Lehndorf - Kanzlerfeld
- Salzdahlumer Straße - Heidberg
- Helmstedter Straße - Lindenberg - Rautheim
- Campus Bahn (Nordstadt - TU-Campus-Nord - Querum)
- Volkmarode Nord
- westliche Innenstadtstrecke

Registrierungsdatum: 30. August 2007

12

Montag, 2. September 2013, 14:42

Viele gute Ideen ! Das muß man sagen.

Die Punkte 1A bis 1D sind als wichtigste Projekte m.E. sinnvoll gewählt und gut beschrieben. Manche sind auch sehr einfach zu realisieren und nur noch davon abhängig, ob die Politiker endlich mal machen, was ihre vor-vor-Vorgänger mal versprochen haben (Beispiel Volkmarode Nord...).

Die Idee mit der provisorischen Harvesse-Linie über Nordbahnhof ist krass - scheitert aber wohl leider am Fahrzeug/Elektrifizierungsproblem (s.u.).

Aber auch ein paar Anmerkungen zu den etwas "realitätsferneren" Ideen: :-)

Zitat

Stobenstraße – Auguststraße (2016): Im Zuge dieser Sanierung ist die Haltestelle Schloss neu zu organisieren. Die Haltestellen sind jeweils hinter dem Gleisdreieck anzuordnen.[...] In diesem Zuge wird vorgeschlagen, die Haltestelle Georg-Eckert-Straße in Schloss umzubenennen. Die heutige Haltestelle Schloss erhält den Namen Waisenhausdamm. Die heutige Haltestelle Schloss mit Fahrtrichtung John-F.-Kennedy-Platz bzw. Waisenhausdamm wird zurückgebaut, der Zugang zur Unterführung geschlossen.
Den check ich nicht. Was ist mit "hinter" dem Gleisdreieck gemeint? Für die Fahrgäste ist die derzeitige Lösung doch optimal: Umsteigen an einem einzigen Bahnsteig (bis auf die 4). Alles andere ist eine Verschlechterung. Die Problematik "zu viele Bahnen" sehe ich nicht, solange nichts nennenswertes hinzukommt - wenns mal leichten Stau gibt, ist kurz danach auch mal wieder Luft. Und dann ist da ja noch die hochpriorisierte zweite Innenstadtstrecke... :-)
Also lieber den Bohlweg so lassen und mit der Kohle ein anderes Projekt beschleunigen.

Zitat

Für den Betrieb auf dem EBO-Streckenabschnitt sind diesel-elektrische Fahrzeuge notwendig. Das bedeutet, sie verkehren auf den Straßenbahnstrecken mit dem Strom aus der Fahrleitung. Auf Eisenbahnstrecken generieren sogenannte Powerpacks den notwendigen Strom für die Elektromotoren.
Dieser Unsinn hat doch bereits die RSB gekillt! Da kommt dann wieder das tolle Schlupfloch für die Politiker "die Fahrzeuge sind leider zu teuer geworden, das konnten wir ja nicht ahnen...". Wenn es denn schon nicht ins ferne Gifhorn gehen soll (wie bei der RSB damals angedacht), dann erscheint es mir sinnvoller, den relativ kurzen Abschnitt bis Harvesse halt mit einer Straßenbahnoberleitung auszurüsten. Und gut is.

Das gleiche gilt für die Überlegung, erst noch umständlich mit Ausweichstellen zu hantieren (Weichen, Technik, Wartezeiten, Verspätungen) oder besser gleich zweigleisig zu fahren. Der Müllzug und auch VW(!) mit seinem neuen Logistikzentrum (siehe hier) müssen dort nebenbei noch fahren... Da läßt sich sicherlich auch bezüglich der Finanzierung mit den anderen EVUs was abmachen...

Zitat

[Strecke nach Harvesse]Denkbar ist auch, die EBO-Strecke mit 750 V DC zu elektrifizieren. Für den Betrieb sind Zweirichtungsfahrzeuge notwendig.
Sach ich doch. Aber Zweirichtungsfahrzeuge? Im ländlichen Harvesse wird doch wohl noch Platz für eine Wendeschleife sein...?

Zitat

Die Abstellflächen des neuen Betriebshofes Hauptgüterbahnhof sind bereits heute erschöpft. Eine Vergrößerung des Fahrzeugbestandes macht also unweigerlich den Bau einer weiteren Abstellanlage für ca. 20 Fahrzeuge notwendig. Zu prüfen ist, ob diese am Standort Hauptgüterbahnhof realisiert werden kann.
Der *neue* Betriebshof wird schon wieder zu klein??? Wenn ich sowas lese, frage ich mich, welcher Hirni sich da wieder verplant hat. Und: Es gibt immer noch den Hasenwinkel. Also den halt wieder verwenden (und nicht stilllegen wie geplant) und gut is... Immer diese Fehlplanungen....

Zitat

[Ring]Eine Straßenbahn auf eigenem Bahnkörper in Mittellage macht den öffentlichen Nahverkehr unabhängig vom motorisierten Verkehr. Der Straßenquerschnitt lässt vier Fahrspuren sowie zwei Straßenbahngleise auf eigenem Gleiskörper auf weiten Teilen des Rings nicht zu. Sehr wohl ist ein eigener Bahnkörper in Mittellage mit jeweils zwei überbreiten Fahrspuren für den motorisierten Verkehr möglich.
Ts-ts... überbreite Spuren... äh - wofür? Kann man sich auf der Jasperalle ansehen, bringt gar nichts, höchstens Gedränge und Gehupe. Oder die faulen Handwerker parken dann auch auf dem Ring einfach so mit Warnblinker und mampfen ihr Brot...! Und den Ring einspurig, damit alle 10 Minuten "ne blöde Straßenbahn" alleine fahren kann. Sorry, aber an dieser Stelle wird es für mich unsachlich. War von den Autoren des Abschnitts mal jemand persönlich am Ring? Und vielleicht nicht gerade vormittags um 11:00 Uhr...? Zählt mal Busse und Autos in 10 Minuten und berichtet an dieser Stelle.... :-)

Aber ansonsten - wie oben bereits erwähnt - gute Vorschläge! :thumbup:

Grüße,
Andreas

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

13

Dienstag, 3. September 2013, 14:35

Flyer: Straßenbahn für Braunschweig

Die AG Bus und Bahn des braunschweiger forums hat einen kleinen Flyer mit Argumenten und guten Beispielen für die Straßenbahn formuliert und vervielfältigt, der insbesondere in Volkmarode (bereits geschehen), Lehndorf und im Kanzlerfeld in den Briefkästen verteilt wird. Die Auswahl viel auf diese Stadtteile, weil von dort die meisten Wiederstände von Bürgerinnen und Bürgern kommen.

Außerdem haben alle Fraktionen im Rat Flyer erhalten. Die SPD und die Grünen haben eine größere Anzahl abgenommen und verteilen diese zusätzlich über ihre Verteiler und u.a. auch an dem ein oder anderen Wahlkampfstand.

Flyer Straßenbahn für Braunschweig
Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig
- Rudolfplatz - Lehndorf - Kanzlerfeld
- Salzdahlumer Straße - Heidberg
- Helmstedter Straße - Lindenberg - Rautheim
- Campus Bahn (Nordstadt - TU-Campus-Nord - Querum)
- Volkmarode Nord
- westliche Innenstadtstrecke

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

14

Dienstag, 3. September 2013, 15:41

Aus dem Flyer:

Zitat

Auf eigenem Fahrweg und bei intelligenter Ver-
kehrslenkung ist die Straßenbahn schneller und
fährt am Stau vorbei. Fahrgäste kommen somit
schneller ans Ziel.


Wenn ich mir dann die Verkehrssituation an der Haltestelle Botanischer Garten ansehe, weiß ich, welche Kompetenz in Braunschweig bezüglich der Planung von Straßenbahnstrecken vorhanden ist.
Deshalb vermute ich, dass diese öffentliche Diskussion über die Straßenbahn nur eine Nebelbombe ist und am Ende kein einziger der eingegangenen Vorschläge realisiert wird. Gestützt wird diese pessimistische Annahme zusätzlich durch den Blick in die Vergangenheit, siehe Regiostadtbahn. Und wenn dann noch der ZGB-Spezialist Hennig Brandes bald OB in Braunschweig wird, ist in Sachen ÖPNV in dieser Stadt nichts mehr zu erwarten.

ME

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

15

Mittwoch, 4. September 2013, 20:56

Die Situation auf der Fallersleber Straße krankt derzeit an der gesperrten Jasperallee. Ist diese wieder frei wird sich der Verkehrsfluß normalisieren.

Registrierungsdatum: 30. August 2007

16

Donnerstag, 5. September 2013, 08:58

Dem muß ich widersprechen. Im Berufsverkehr gab es auch vor der Jasperalle-Sperrung ständig Auto-Dauerschlange. Das wird hinterher nicht anders sein.

Auf der Jasperallee fahren ja ohnehin vergleichsweise wenige Autos, weil man stadtauswärts "nur" bis zum Stadtpark kommt und sich dann eh für Gliesmarode oder Riddagshausen entscheiden muß...

Ich weiß auch nicht, welcher Vollpfosten da diese dumme Mittel-Insel hingeplant hat, auf der sehr schön eine stadtauswärtsführende Linksabbiegerspur hätte eingerichtet werden können (wie vorher). Früher gab es dort nie Schlange und auch dahinter an den beiden Ampeln am Ring wurde der Verkehr passend abgeleitet.

Hier wurde ein unnützes Nadelöhr geschaffen. Hinzu kommt, daß die Autofahrer nach längerm Schlangestehen dann vor der Ampel häufig "die Ruhe weg" haben und nicht zügig losfahren. Die Anwohner werden sich bedanken, daß da nun immer die Autos rumstehen und die Luft verpesten...

Ein Highlight ist auch die dämliche Ampelschaltung, die der Bahn stadtauswärts sofort bei Ankunft Grün schaltet, obwohl diese immer erst mal Fahrgastwechsel machen muß und dann auf Rot schaltet, wenn die Leute drin sind... In Gegenrichtung steht die Bahn häufig einfach so dumm vor der roten Ampel herum - kann man da den Kontakt nicht mal so weit nach hinten verlegen, daß die Ampel geschaltet hat, wenn die Bahn ankommt?? Ist dort überhaupt ein Kontakt verlegt? Die Überquerung des Rings stadteinwärts ist der Ampelsteuerung ja dank Vorrangschaltung genauestens bekannt.

Von den Planungs-, Bau- und Schaltungsfehlern des Bereiches davor (Hagenmarkt bis Brücke) wollen wir mal gar nicht reden...

Alles sehr unerfreulich dort. Insofern muß ich Marcus recht geben: Wer so einen Murks plant, muß als inkompetent bezeichnet werden und bekommt andere Projekte sicherlich auch nicht hin...

Gruß,
Andreas

Registrierungsdatum: 30. August 2007

17

Donnerstag, 5. September 2013, 09:09

Um beim Thema zu beiben: In "Der Eisenbahningenieur" 11/2012 ist ein anderer sehr schöner Artikel über Regionalbahnkonzepte in Braunschweig drin. Mal in der Uni-Bibliothek drin blättern oder hier ne Kopie anfordern:
http://www.baufachinformation.de/zeitsch…g/2012119038072

Gruß,
Andreas

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

18

Donnerstag, 5. September 2013, 10:01

Um beim Thema zu beiben: In "Der Eisenbahningenieur" 11/2012 ist ein anderer sehr schöner Artikel über Regionalbahnkonzepte in Braunschweig drin. Mal in der Uni-Bibliothek drin blättern oder hier ne Kopie anfordern:
http://www.baufachinformation.de/zeitsch…g/2012119038072


Der Artikel ist sehr schön. In der Einleitung werden die historisch gewachsenen Strukturen beleuchtet. Zum aktuellen Straßenbahnnetzt in Braunschweig heißt es:

Zitat

Die Stadt Braunschweig etwa modernisierte und erweiterte seit etwa 1970 wieder das Tramnetz, so dass der innerstädtische öffentliche Nahverkehr insgesamt trotz fehlender strategischer Zielorientierung einen vergleichsweise guten Standard aufweist;


Die erarbeiteten Vorschläge zum Ausbau des Tramnetzes fallen etwas sparsamer aus, als die Ideen des Braunschweiger Forums. Der zeitliche Horizont liegt dabei bis 2024 und für Phase 4 (bis Wendezelle, Querum, Thiede, Mascherode und Lehndorf) sogar noch später.

Bei den vielen Ideen vom BS-Forum und aus dem Artikel, die vom Netzausbau an vielen Stellen deckungsgleich sind, wundert es mich schon, dass der ZGB davon nichts auf die Reihe bekommt. Der Verband muss völlig phantasielos und innovationsfrei sein.

ME

Registrierungsdatum: 21. September 2008

19

Donnerstag, 5. September 2013, 20:50


Ein Highlight ist auch die dämliche Ampelschaltung, die der Bahn stadtauswärts sofort bei Ankunft Grün schaltet, obwohl diese immer erst mal Fahrgastwechsel machen muß und dann auf Rot schaltet, wenn die Leute drin sind

Dass zunächst grün ist, wenn die Bahn ankommt, ist sehr sinnvoll, da ansonsten eine Autoschlange die Haltestelle blockieren würde. Jedoch könnte in der Tat die Grünphase länger sein, ich habe es auch schon oft erlebt, dass unittelbar beim Schließen der Türen die Ampel auf rot gesprungen ist.
Ich denke, hier müsste man viel mit Kontakten hinbekommen. Ich weiß nicht, ob es so etwas gewerblich erhältlich gibt, aber es müsste doch leicht sein, ein Kontakt zum Grünschalten rechtzeitig vor der Haltestelle zu installieren und nach der Haltestelle einen weiteren Kontakt zu haben, der wiederrum die Ampel für den normalen Betrieb (vsl dann zunächst Rotphase) frei gibt. Das bedeutet, dass einerseits die beste Bedingung für die Bahn und andererseits die geringste Wartezeit für den Autoverkehr entsteht.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

20

Montag, 9. September 2013, 00:14

VW

Wo hier gerade der Artikel im Eisenbahningenieur erwähnt wurde.... der mit Abstand
beste Vorschlag darin ist ein Streckenast Richtung Wolfsburg VW-Werk mit Halt nahe
der FE (Forschung und Entwicklung). Die Pendlerströme sind ja sowas von immens,
dass morgens Züge und Autobahnen brechend voll sind.

Zu den vollen Zügen (keine Dreifachtraktionen möglich) gab es ja vor einigen Jahren
auch schon Presseartikel, genauso wie zur etwas futuristischen Idee einer Monorail
zwischen Braunschweig und Wolfsburg.

So ein Streckenast zu VW, sicher nur mit zweigleisiger Weddeler Schleife realisierbar,
das wäre mal wirklich ein Gewinn für die ganze Region! Zuständig ist sicher der ZGB,
naja und VW.

Eine zweigleisige Strecke liegt! Es muss nach Luftbildern noch nicht einmal in Fallersleben
Pbf etwas an der Gleiskonfiguration gemacht werden!