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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

1

Freitag, 3. Juni 2016, 22:45

25 Millionen mehr Regionalisierungsmittel jährlich - Der ZGB erhält endlich eine ausreichende Finanzausstattung

Großer Bahnhof mit Ministerpräsident Stephan Weil und Verkehrsminister Olaf Lies am 3. Juni 2016 in Braunschweig.

Hallo Niedersachsen - 25 Millionen Euro für den Nahverkehr Braunschweig (Sendung vom 3.6.2016)

RTL-Nord - Bessere Mobilität rund um Braunschweig (Sendung vom 3.6.2016)

regional Braunschweig - Politprominenz am Hauptbahnhof (3.6.2016)

regional Braunscheig - Große Pläne für den Öffentlichen Nahverkehr in der Region (3.6.2016 mit Podcast)

unser38 - Großer Bahnhof: Stephan Weil reiste im Regionalzug an (3.6.2016)

Pressemitteilung der Stadt Braunschweig - Markurth: „Mit der Änderung des Nahverkehrsgesetzes kommt unsere Region in Fahrt“ (3.6.2016)

ZGB - Deutlich mehr Geld für den Nahverkehr in der Region (6.6.2016)

News 38 - In diese Projekte fließen die Nahverkehrs-Millionen (26.05.2016)

geht doch!
Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig
- Rudolfplatz - Lehndorf - Kanzlerfeld
- Salzdahlumer Straße - Heidberg
- Helmstedter Straße - Lindenberg - Rautheim
- Campus Bahn (Nordstadt - TU-Campus-Nord - Querum)
- Volkmarode Nord
- westliche Innenstadtstrecke

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

2

Freitag, 3. Juni 2016, 23:11

Der eingebrachte Gesetzentwurf zur Revision des Niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen

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Registrierungsdatum: 21. September 2008

3

Sonntag, 5. Juni 2016, 11:49

Hallo Micha, vielen Dank für die Auflistung. Das sind mal positive Nachrichten für die Region!
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

4

Sonntag, 5. Juni 2016, 16:01

Vorbild Heidebahn - Steckensanierung verdoppelt Fahrgastnachfrage: Schaffen wir das für die Strecke BS - GF - UE auch?

In ihrer Pressemitteilung vom 15. März 2016 stellt die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) ihre Überlegungen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 für die Heidebahn vor. Ein wichtiger Satz: "Lag die durchschnittliche Streckenbelastung 2011 noch bei knapp 1.200 Zugreisenden, erreicht sie heute ein Niveau von rd. 1800 Fahrgästen täglich. `Erhebliche Investitionen in den Streckenausbau auf 120 Km/h, in moderne und barrierefreie Bahnhöfe wie auch in komfortable, spurtstarke Züge zahlen sich aus`, nennt LNVG-Chef Hans Joachim Menn die wesentlichen Gründe für den Erfolg der Heidebahn."

Hoffen wir, dass in Röttgesbüttel endlich alle Hürden für den Bau der Ausweiche genommen sind und der Bau zeitnah beginnen kann. Dann wird im ersten Schritt der Stundentakt ab Fahrplanwechsel Dezember 2017 zwischen BS und GF täglich möglich. Die Streckengeschwindigkeit lässt allerdings noch zu wünschen übrig. Wird die Strecke durchgängig für 100 Km/h ertüchtigt, verkürzt sich die Reisezeit. Das wird ähnliche Wirkungen auf die Fahrgastzahlen haben, wie auf der Heidebahn. Mit der neuen Finanzausstattung wird es möglich werden, den Eigenanteil des ZGB im Rahmen von Förderprogrammen zu finanzieren.

Ein Beispiel, was mit den 25 Mio. Euro mehr in Zukunft alles möglich werden kann - vorausgesetzt die politischen Gremien des ZGB treffen die entsprechenden Entscheidungen.
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Registrierungsdatum: 18. Juli 2007

5

Sonntag, 5. Juni 2016, 23:02

RE: Vorbild Heidebahn - Steckensanierung verdoppelt Fahrgastnachfrage: Schaffen wir das für die Strecke BS - GF - UE auch?


Ein Beispiel, was mit den 25 Mio. Euro mehr in Zukunft alles möglich werden kann - vorausgesetzt die politischen Gremien des ZGB treffen die entsprechenden Entscheidungen.


Mit der Politik ist das so eine Sache in Verbindung mit dem Zwecklosverband...

Aufgrund der Verteilung der Mandatsträger nach t'Hondt sind die kleinen Parteien, die den Filz aufbrechen könnten, dort eher nicht vertreten. Kennen wir ja schon von den Kaffeetrinkern um Oberförster Brandes.

Die Politik kann nur in den kommunalen Gremien aktiv werden und die kommunalen Verwaltungen damit beauftragen, mit dem ZGB zu verhandeln. Ein Weg, der die kommunale Selbstverwaltung ad absurdum führt. :cursing:

Fazit: Von den etablierten Parteien darfst du nichts erwarten. Und die Kleinen, die gerne möchten, dürfen nicht. Die können nur aus der Opposition handeln. Und das kann mit geschickten Ansätzen durchaus klappen.
Eine ganz besondere Zahl: 5551 * 2 ^ 819987 + 1



Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

6

Montag, 6. Juni 2016, 16:30

Gute Arbeitsergebnisse der Abt. Nahverkehr im ZGB werden die politischen Gremien im ZGB mittragen

@ Ludewig:

Ich bin überzeugt davon, dass die Verbandsversammlungsmitglieder aus diesem Prozess gelernt haben. Die "Verhandlungen" mit dem Land Niedersachsen sowie der Aufbau des politischen Drucks erfolgte losgelöst von den politischen Gremien des ZGB sowie der Räte der drei Oberzentren. Die Initiative erfolgt aus den Verwaltungen heraus von den Oberbürgermeistern. Die Mitglieder der Verbandsversammlung haben verstanden, dass Streitigkeiten kein gutes Bild abgeben, sondern das geschlossene Auftreten aus der Region erfolgsversprechender ist. Auch die Verbandsglieder, also die 5 Landkreise (Goslar, Helmstedt, Wolfenbüttel, Peine und Gifhorn) sowie die drei kreisfreien Städte (Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter) haben erkannt, dass sie sich stärker um die Themen des ZGB kümmern müssen. Nahverkehr und Regionalplanung laufen nicht mehr so nebenbei. Die Kommunikation und der Austausch zwischen diesen Kräften (ZGB-Verwaltung - Verbandsglieder - Verbandsversammlungsmitglieder) hat sich im vergangenen Jahr durchaus positiv entwickelt.

Der ZGB, insbesondere die Abteilung Nahverkehr, hat mit diesen Verhandlungen nach meiner Einschätzung das "demolierte Image" in Hannover abgelegt. Nach dem Scheitern der RegioStadtBahn (was hinter vorgehaltener Hand heute viele bedauern), wird jetzt mit ausgereiften Konzepten und Projekten dargestellt, was in den nächsten Jahren alles passieren kann und soll. Dabei können die Einzelprojekte gut nacheinander abgearbeitet werden. Das wird als realistische in Hannover angesehen. Gute Vorlagen aus der Abt. Nahverkehr werden von der Verbandsversammlung bestätigt.

Am 11. September werden im Nachgang zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen die Mitglieder der ZGB-Verbandsversammlung neu bestimmt. Ich glaube schon, dass die Personenauswahl innerhalb der Parteien der neuen und steigenden Rolle des ZGB gerecht werden wird. Ich persönlich wünsche mir da in erster Linie einen Generationswechsel und ein paar mehr Frauen. Lassen wir uns überraschen.
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7

Mittwoch, 8. Juni 2016, 20:32

RE: Vorbild Heidebahn - Steckensanierung verdoppelt Fahrgastnachfrage: Schaffen wir das für die Strecke BS - GF - UE auch?

@Micha: Ich glaube du vergleichst Äpfel mit Birnen. Während die Heidebahn nur eine regionale Anbindung darstellt (immerhin führt noch der schnellste Weg von Hamburg nach Hannover im Nah- und Fernverkehr über Uelzen), könnte BS-GF-UE durchaus Teil der schnellsten Verbindung Hamburg-Braunschweig werden. Das heißt: Die Potentiale sind noch höher, als von dir bereits angegeben. Ich gehe davon aus, dass bei einem (theoretischen) durchgehenden Ausbau auf 120 km/h mit Elektrifizierung ein stündlicher Triebwagen á la Enno schnell an seine Kapazitätsgrenzen kommen würde. Insbesondere, wenn er bis Hamburg durchgebunden werden würde.
/Traummodus ein: Und dann am besten noch Elektrifizierung bis Goslar und Bad Harzburg, sodass der Harz umsteigefrei von Hamburg erreichbar wäre. /Traummodus aus.

Edit: Da fehlte ja irgendwie der halbe Text (siehe kursive Ergänzungen). Micha hat es wohl zum Glück trotzdem verstanden.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

8

Donnerstag, 9. Juni 2016, 09:19

Traummodus und Vision - erste Schritte auf dem Weg zur Vision

@Martin:
natürlich ist das ein sehr gute Ziel. Der durchgängig zweigleisige Ausbau inkl. Elektrifizierung würde auch für den Güterverkehr von Norden nach Süden eine deutlich Entlastung des Knoten Hannovers bringen. Da wäre eine Neutrassierung, beispielsweise entlang der von SPD und CDU gewünschten A39 Verlängerung von WOB nach LG sinnvoller. Dann könnte WOB zusätzlich angebunden werden.

Ich fürchte nur, im ersten Schritt ist die Beschleunigung der bestehenden Strecke mit Mitteln des ZGBs realistischer. Erstes Ziel: Reisezeitverkürzung. Zweites Ziel: Fahrgaststeigerungen. Drittes Ziel: Kapazitätsgrenzen erreichen. Viertes Ziel: Druck für Neutrassierung und Elektrifizierung fordern.

Im übrigen könnten die Züge aus dem Harz umlauftechnisch bis nach Gifhorn und Uelzen durchgebunden werden.
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9

Freitag, 10. Juni 2016, 20:09

RE: Traummodus und Vision - erste Schritte auf dem Weg zur Vision

Wolfsburg kann man durchaus auch über die Bestandsstrecke mit anbinden, wenn man in Gifhorn flügelt oder alternierend fährt. Ich würde ungerne erst die bestehende Strecke ausbauen, um dann parallel eine neue zu bauen. Dann lieber gleich die neue oder die bestehende so gut ausbauen, dass keine neue nötig wird.
Falls man sich mal tatsächlich Fernverkehr zwischen Hamburg und Braunschweig vorstellen kann, wäre allerdings tatsächlich der direkte Weg über Wolfsburg sinnvoller, weil dann eben beide Städte mit einem Zug erreichbar sind (da wäre ein Flügelkonzept ja eher unwahrscheinlich).
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.