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Registrierungsdatum: 21. September 2008

1

Freitag, 13. Januar 2017, 17:54

Stadtbahnausbau Stadt.Bahn.Plus.: Infoveranstaltung am 16.1.17

Die Bewertung möglicher Korridore für den Stadtbahnausbau ist nun abgeschlossen und wird am 16.1.17 um 18:00 Uhr in der Stadthalle interessierten Bürgern vorgestellt. Das Stadtbahnausbaukonzept wird unter dem Namen Stadt.Bahn.Plus. geführt. Zu der Informationsveranstaltung sind bereits einige Dokumente im Internet auf der Seite https://www.stadt-bahn-plus.de/ zu finden. Es lohnt sich ein Blick auf die Seite zu werfen und schon etwas zu stöbern, wie das Netz dann hoffentlich 2030 aussieht.
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

2

Samstag, 14. Januar 2017, 11:15

Was ist denn jetzt das wirklich Neue, außer die strukturierte Zusammenfassung meiner Meinung nach bereits vorhandener Informationen? Wurden die anderen Strecken außer Volkmarode-Nord nicht auch bereits in der Vergangenheit bewertet? So lange nicht gebaut wird, interessiert die Bewertung und die Veränderung der Bewertung zum letzten Mal kein Mensch.

Sinnvoll wäre es, sich jetzt eine Strecke rauszusuchen und innerhalb 2, 3 Jahre konsequent umzusetzen. Stöckheim ist 10 Jahre her. Das glaubt doch kein Mensch, dass innerhalb der nächsten 13 Jahre sechs neue Streckenabschnitte realisiert werden und dafür Mittel über 200 Mio. € zur Verfügung stünden. Zudem stellt sich mir die Frage, wie die 200 Mio. € zu adjustieren sind. Sind hierin Einsparungen bei der Modernisierung der restlichen Infrastruktur enthalten oder kommen diese (ohnehin anfallenden?) Kosten oben drauf? Wo wird die Einsparung der gleichzeitigen Streckenerweiterung samt Sanierung der restlichen Infrastruktur dargestellt? Welche Investition ist zusätzlich in den Fuhrpark nötig (abzüglich Einsparung bei den Bussen natürlich)?

Das strukturierte Zusammentragen von Informationen ist ja schön und gut. Für mich bleibt festzustellen, dass es in der Regel an der Umsetzung scheitert. Zudem erinnert die Darstellung des "Stadtbahnzielnetz 2030" stark an einen großen Wurf wie die RegioStadtBahn. Was davon übrig blieb, wissen wir ja: die ohnehin anstehende Modernisierung des Fahrmaterials und Teilen der Infrastruktur.

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

3

Samstag, 14. Januar 2017, 11:54

Und?

Gestern dabei gewesen? Wenn nicht, bitte am Montagabend anwesend sein, Fragen stellen, diskutieren.

Gruß mobil :-)

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

4

Samstag, 14. Januar 2017, 12:18

Hast mich erwischt ;) Ich mich beim Schreiben auch schon. Ich hoffe, dass es dort jemanden gibt, der meine Meinung vertritt und sie somit zum Tragen kommt. Sehe mich persönlich aber nur in der Lage, passiv zu solchen Entscheidungen beizutragen (bloß nicht in Verbindung mit der Wahl einer Partei X( Gut, da haben wir Braunschweiger ja zugegebenermaßen noch eine Alternative. Naja, das nur am Rande... Ich hoffe, bei einem möglichen Bürgerentscheid wird kommuniziert, dass die Immobilienpreise steigen. Nicht, dass sich zu viele "betroffene" Einwohner gegen solche Projekte aussprechen. Ach und dann sollte man den Autofahrern noch sagen, dass dadurch ihre Straßen leerer werden 8) )

Registrierungsdatum: 10. Februar 2009

5

Sonntag, 15. Januar 2017, 15:38

Oje, wird man später sagen: hätten wir bloß keinen Ausbau gemacht, dann wäre alles besser?

Aus der Ratsvorlage:

Servicekilometer/Tag

Bestandsnetz, also heute: 32.500

ohne Ausbau: 35.000

Mit Ausbau: 31.600

Und dafür viele Millionen, für eine Verschlechterung des Angebots. ?(

Auch wenn es schon oft diskutiert wurde:
Nahverkehr kostenfrei für alle Nutzer. Kostet weniger und bringt noch mehr Autofahrer in die Öffis. Keine großen Baumaßnahmen sondern nur kleine kostengünstige Ergänzungen. (Z.B. Verlängerung Volkmarode). Dadurch auch weiterhin gute Direktverbindungen in die Innenstadt (z.B. Aus der Südstadt, aus Mascherode, aus Kralenriede,...) Aber da können natürlich keine Herrscharen von Beratern, Planer usw. mitverdienen. Und sage mir keiner, es gibt Kapazitätsengpässe, Busse kann man kaufen und fahren lassen (besserer Takt mehr Arbeitsplätze usw.).

Registrierungsdatum: 29. Januar 2010

6

Montag, 16. Januar 2017, 15:15

RE: Oje, wird man später sagen: hätten wir bloß keinen Ausbau gemacht, dann wäre alles besser?

Aus der Ratsvorlage:

Servicekilometer/Tag

Bestandsnetz, also heute: 32.500

ohne Ausbau: 35.000

Mit Ausbau: 31.600

Und dafür viele Millionen, für eine Verschlechterung des Angebots. ?(

Auch wenn es schon oft diskutiert wurde:
Nahverkehr kostenfrei für alle Nutzer. Kostet weniger und bringt noch mehr Autofahrer in die Öffis. Keine großen Baumaßnahmen sondern nur kleine kostengünstige Ergänzungen. (Z.B. Verlängerung Volkmarode). Dadurch auch weiterhin gute Direktverbindungen in die Innenstadt (z.B. Aus der Südstadt, aus Mascherode, aus Kralenriede,...) Aber da können natürlich keine Herrscharen von Beratern, Planer usw. mitverdienen. Und sage mir keiner, es gibt Kapazitätsengpässe, Busse kann man kaufen und fahren lassen (besserer Takt mehr Arbeitsplätze usw.).


Nunja da gibt es nur diverse bedenken...

erstens was kostenlos ist wird oft nicht geschätzt, ich möchte da jetzt halt mal z.B. an Vandalismus o.ä. erinnern.
Etwas für das man nicht zahlen musste wird halt lapidar behandelt.

Ausbau von Busnetzen - ich sehe da eher den ÖPNV ausgebremst da halt akut Fahrer benötigt werden jedoch kaum einer diesen Job machen möchte da oftmals schlecht bezahlt in Lohn für Arbeitsstunden, schlechte Arbeitszeiten bzw. unflexible Arbeitszeiten (Familienfeindlich z.B. erlebe ich Tag täglich) oder aber auch was viele halt nicht glauben das man nach 10 std. fahren in der Birne durch aus an einigen Tag komplett ausgelutscht ist.
Erstaunlicherweise sind die Bahnfahrer stellen dort schneller mit qualifiziertem Personal zu besetzen als in der Busbranche.

Genauso auch - große Baumaßnahmen - auch im Busbereich wird das nötig sein bei einer stärkeren Ausweitung des Angebots.
Du kannst nicht 10 Linien im 10 min. Takt an den Haltestellen vorbei fahren lassen wo nur ein Bus in die Haltestelle passt. Irgendwann kommt es dazu das es zur Caravane kommt und die darauf warten müssen das die Haltestelle vom vorigen Bus geräumt wird. Sprich daraus kann man den Fahrplan wieder nicht mehr halten. Ergo: auch hier müssen teure Investitionen getätigt werden für den Ausbau der Haltestellen. Und die Zeiten mit mal eben Schild in die Erde rammen sind vorbei. Ab 2022 muss der ÖPNV Barrierefrei sein - also 100 % Behindertengerechte Fahrzeuge (Niederlfur oder Hublift) genauso auch der Hochsteig dann (Kasslerboard).

Busse kaufen etc. da diskutiere ich eher weniger bezgl. Wartungsmehraufwand / Kapazitäten der Werkstätten das diese auch bei der Bahn ans Limit geraten können.

Genauso sehe ich da einen Teufelskreis - klar werden mehr die Öffis nutzen. Aber wer zahlt es ? - die Kommunen was wiederum dazu führt das diese ein Kassenloch bekommen da die KFZ-Steuer einnahmen sinken würden gleichzeitig Parkgebühren/ Falschparker Mandate usw. ebenfalls rückgängig wären. Und wiederum müsste man sparen wo eh schon Firmen mit Dumpingpreisen (ohne Namen zu nennen) den Markt stürmen. Das würde nur dazu führen das es wieder an das Personal geht und man diese wieder mehr ausbeuten müsste.

Also jetzt mal eine grobe Aussage meiner Denkweise zum Thema "Busnetz ausbau" und "Kostenloser ÖPNV"

Registrierungsdatum: 9. Juli 2006

7

Montag, 16. Januar 2017, 22:09

RE: Oje, wird man später sagen: hätten wir bloß keinen Ausbau gemacht, dann wäre alles besser?

Aus der Ratsvorlage:

Servicekilometer/Tag

Bestandsnetz, also heute: 32.500

ohne Ausbau: 35.000

Mit Ausbau: 31.600

Und dafür viele Millionen, für eine Verschlechterung des Angebots. ?(


Lieber alle 10min eine zuverlässige Straßenbahn, als alle 7,5min ein unzuverlässiger Bus.

Registrierungsdatum: 10. Februar 2009

8

Montag, 16. Januar 2017, 22:11

Danke

@wobbus, danke für die kritische Auseinandersetzung.

Registrierungsdatum: 21. September 2008

9

Samstag, 28. Januar 2017, 12:33

RE: RE: Oje, wird man später sagen: hätten wir bloß keinen Ausbau gemacht, dann wäre alles besser?


Lieber alle 10min eine zuverlässige Straßenbahn, als alle 7,5min ein unzuverlässiger Bus.


Stimmt, das trifft es z.B. dann auf der Salzdahlumer Str. recht gut (insbesondere stadtauswärts).
MoVeBS - für bessere Mobilität und Verkehr in Braunschweig.